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05.10.2016

16:22 Uhr

Flugausfälle

Tuifly streicht ein Viertel seiner Flüge

Wegen vieler Krankmeldungen von Besatzungsmitgliedern musste die Fluggesellschaft für heute zahlreiche Flüge streichen. Zudem sorgen sich Mitarbeiter wegen des geplanten Zusammenschlusses mit Teilen von Air Berlin.

Verärgerte Passagiere: 24 von 99 geplanten Flügen wurden von Tuifly gestrichen. dpa

Tuifly-Turbulenzen

Verärgerte Passagiere: 24 von 99 geplanten Flügen wurden von Tuifly gestrichen.

HannoverDie Fluggesellschaft Tuifly hat für Mittwoch 24 von 99 geplanten Flügen gestrichen. Als Grund gab das Unternehmen „viele kurzfristige Krankmeldungen” des Kabinen- und Cockpitpersonals an. Diese hatten bereits am Montag und Dienstag zu zahlreichen Verspätungen geführt, Flugausfälle konnte Tuifly aber vermeiden.

Das Unternehmen riet Kunden, auf der Internetseite tuifly.com den aktuellen Status ihres Flugs nachzuschauen. Außerdem stehe die Servicehotline 0800-9006090 zur Verfügung. „Die extrem kurzfristigen Krankmeldungen machen es Tuifly leider unmöglich, alle betroffenen Kunden frühzeitig zu informieren und ihnen alternative Reisemöglichkeiten anzubieten.”

Die Fluggesellschaft kritisierte, die „massiven” Krankmeldungen schadeten „Kunden und Mitarbeitern in hohem Maße”. Gerade jetzt in der Herbstferienzeit „sind dadurch viele Familien mit Kindern betroffen”.

Hintergrund vieler Krankmeldungen sind offenbar Sorgen der Mitarbeiter um ihre Zukunft wegen des geplanten Zusammenschlusses von Tuifly mit Teilen von Air Berlin. Darüber wurde bereits seit der vergangenen Woche spekuliert. Am Mittwoch bestätigten die Tuifly-Mutter Tui sowie Air Berlin und deren Hauptanteilseigner Etihad die Pläne.

Tuifly betonte, den Mitarbeitern seien bereits „Zugeständnisse” gemacht worden. Unter anderem sollten die bestehenden Tarifverträge von dem geplanten Zusammengehen „unberührt bleiben”.

Von

afp

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