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03.04.2013

01:21 Uhr

Flugbuchungen

Delta Air Lines leidet unter US-Etatkürzungen

Weil US-Politiker sich über den Haushalt streiten, müssen die Behörden des Landes pauschal sparen. Das bekommt nun auch die Wirtschaft zu spüren: Die Fluglinie Delta beklagt geringere Buchungen in einem Spezialfeld.

Delta Air Lines sieht sich als Opfer des US-Etatstreits. dapd

Delta Air Lines sieht sich als Opfer des US-Etatstreits.

AtlantaDie zwangsweisen Sparmaßnahmen bei US-Behörden scheinen erste Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes zu haben. Die Fluggesellschaft Delta Air Lines machte am Mittwoch den sogenannten Sequester dafür mitverantwortlich, dass der Umsatz im März nicht so stark gestiegen war wie erhofft. Die kurzfristigen Ticketbuchungen hätten unter den staatlichen Etatkürzungen gelitten, hieß es ohne nähere Erläuterungen.

Delta Air Lines ist damit eines der ersten Unternehmen in den USA, das sich als Opfer der Streitereien um den Staatshaushalt in Washington sieht. Das „Wall Street Journal“ berichtete unter Berufung auf eine eingeweihte Person, Grund für die gesunkenen Buchungen seien zusammengestrichene Reisebudgets bei Arbeiten für die Regierung gewesen. Die allgemeine Nachfrage nach Flügen sei eher weniger in Mitleidenschaft gezogen worden.

Die Aktie von Delta Air Lines brach bis Börsenschluss um mehr als 8 Prozent ein. Auch Konkurrenten wie United Continental und US Airways büßten deutlich ein; ihre Aktien verloren jeweils mehr als 5 Prozent ihres Wertes.

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Die pauschalen Ausgabenkürzungen bei Bundesbehörden waren Anfang März in Kraft getreten, nachdem sich Präsident Barack Obama und die Republikaner nicht auf einen neuen Haushalt hatten einigen können.

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Von

dpa

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