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11.03.2013

08:26 Uhr

Fluggesellschaft

Iberia-Mutterkonzern akzeptiert Schlichterkompromiss

Die Muttergesellschaft der spanischen Fluggesellschaft Iberia hat im Sparstreit einen Schlichterkompromiss akzeptiert. Dieser sieht geringere Lohnkürzungen sowie einen weniger weitreichenden Stellenabbau vor.

Wegen der geplanten Stellenstreichungen sind die Iberia-Mitarbeiter in diesem Jahr bereits zwei Wochen in den Ausstand getreten. AP/dpa

Wegen der geplanten Stellenstreichungen sind die Iberia-Mitarbeiter in diesem Jahr bereits zwei Wochen in den Ausstand getreten.

MadridDie Muttergesellschaft der spanischen Fluggesellschaft Iberia will den von einem Schlichter ausgearbeiteten Vergleich akzeptieren. Das Board habe sich entschieden, den Vorschlag anzunehmen, teilte IAG am Sonntag mit. Die Gewerkschaften haben sich dazu noch nicht geäußert. Der Vermittler sollte sich am Montag mit den Arbeitnehmervertretern treffen. Er schlägt die Streichung von 3141 Stellen anstatt der vom Unternehmen geplanten 3807 geplanten vor.

Zudem sollen die entlassenen Angestellten eine Abfindung von 35 Tageslöhnen für jedes Jahr der Zugehörigkeit erhalten. Zunächst waren 20 Tagessätze angesetzt worden. Die Löhne der verbleibenden 16.000 Mitarbeiter sollen um 15 anstatt 20 Prozent gekürzt werden.

Wegen der geplanten Stellenstreichungen sind die Iberia-Mitarbeiter in diesem Jahr bereits zwei Wochen in den Ausstand getreten. Zehntausende Passagiere waren betroffen, Tausende Flüge wurden gestrichen. Eine dritte Streik-Woche soll vom 18. bis 22. März erfolgen. Zudem drohten sie mit Streiks an den Osterfeiertagen Ende des Monats.

Iberia, die sich 2011 mit British Airways zusammengeschlossen hat, setzt die schwere Rezession in Spanien und die Konkurrenz durch Billigflieger zu. Das Management will mit einem Einsparungen die Wende schaffen. Die Airline betont, der Sparkurs sei fürs Überleben ausweglos.

Von

rtr

Kommentare (1)

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costalero

11.03.2013, 09:59 Uhr

Das ist eben Spanien. 35 Tagessätze pro Arbeitsjahr an Abfindungen, in Deutschland bekommen nur die "Abzocker" solche Größenordnungen, nicht aber der "normale" Arbeitnehmer. Auf nach Spanien, ins Arbeitnehmerparadies!!!

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