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04.09.2013

11:22 Uhr

Fluggesellschaft

SAS auf Kurs zu Jahresgewinn

Das erste Mal seit 2007 rechnet die skandinavische Fluggesellschaft SAS wieder mit einem Jahresgewinn. Grund dafür sind Kosteneinsparungen. Überkapazitäten und Billigflieger hatten dem Konzern geschadet.

Überkapazitäten und Billigairlines wie Ryanair haben die skandinavische Fluggesellschaft SAS in Bedrängnis gebracht. Durch Kosteneinsparungen kann der Konzern das erste Mal seit 2007 auf einen Jahresgewinn hoffen. dpa

Überkapazitäten und Billigairlines wie Ryanair haben die skandinavische Fluggesellschaft SAS in Bedrängnis gebracht. Durch Kosteneinsparungen kann der Konzern das erste Mal seit 2007 auf einen Jahresgewinn hoffen.

StockholmDie angeschlagene skandinavische Fluggesellschaft SAS rechnet nach Kosteneinsparungen fest mit dem ersten Jahresgewinn seit 2007. „Es ist befriedigend, dass unser robustes und umfassendes Restrukturierungsprogramm den erwarteten Erfolg zeigt“, sagte Unternehmenschef Rickard Gustafson am Mittwoch. „Unsere Vorhersage, einen Gewinn zu erzielen, bleibt bestehen.“ Im dritten Quartal bis Ende Juli schaffte das Unternehmen einen operativen Gewinn von 973 Millionen Kronen (112 Millionen Euro), annähernd doppelt so viel wie vor einem Jahr.

An der Börse legten die SAS-Aktien mehr als acht Prozent zu. Überkapazitäten und der harte Wettbewerb durch Billigflieger wie Ryanair oder Norwegian machen SAS zu schaffen. Dazu kommen alte Flugzeuge, unflexible Gewerkschaften und die steigenden Treibstoffkosten. Vor einem Jahr hatte SAS kurz vor dem Ende gestanden, konnte dann die Banken und Eigentümer aber im Gegenzug für ein hartes Sparprogramm doch noch zu frischem Geld überreden. Seither wurden bereits einige Geschäftsbereiche verkauft und die Kosten deutlich gesenkt.

Von

rtr

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