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12.12.2012

10:33 Uhr

Fluggesellschaft

SAS peilt dank Rettungsplan Gewinn an

Nach Verlusten im dreistelligen Millionenbereich beginnt das neue Geschäftsjahr für die skandinavische Airline SAS mit einem Vorsteuer-Gewinn. Entwarnung gibt es für die angeschlagene Fluggesellschaft aber noch nicht.

In den vergangenen Quartalen machte SAS Verluste im dreistelligen Millionenbereich. dpa

In den vergangenen Quartalen machte SAS Verluste im dreistelligen Millionenbereich.

StockholmDie skandinavische Fluggesellschaft SAS hofft, im Laufe des nächsten Jahres aus der Verlustzone herauszufliegen. In den bevorstehenden zwölf Monaten werde sich dank des im November angekündigten Rettungsplans aller Voraussicht nach ein Gewinn vor Steuern ergeben, kündigte SAS am Mittwoch an. Für den Zeitraum von Januar bis Oktober 2012 wies SAS einen Vorsteuerverlust von umgerechnet knapp 145 Millionen Euro (1,25 Milliarden Kronen) aus.

Der negative Trend beim Umsatz werde zwar im ersten Quartal noch andauern, teilte SAS mit. Vorausgesetzt, es gebe keine bösen Überraschungen, könnte im Gesamtjahr 2012/2013 vor Steuern wieder ein Gewinn stehen. Auch der Ölpreis müsse dafür stabil bleiben. Das Unternehmen hat seinen Finanzkalender geändert. Das neue Geschäftsjahr begann damit am 1. November.

Der Lufthansa -Partner in der Star Alliance hatte sich am 19. November mit den Gewerkschaften auf Gehaltskürzungen und Änderungen bei Arbeitszeiten verständigt, um die Fluggesellschaft wieder flottzumachen. Mit dem Plan soll vor allem der steigenden Konkurrenz durch Billigflieger wie Norwegian Air oder Ryanair Rechnung getragen werden. SAS ist zur Hälfte im Besitz der Regierungen von Dänemark, Norwegen und Schweden.

Von

rtr

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