Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.10.2015

16:56 Uhr

Flughafen in Frankfurt

Erster Spatenstich für das neue Terminal 3

Am Frankfurter Flughafen haben am Montag die Bauarbeiten für das dritte Passagier-Terminal begonnen. In den kommenden sechs Jahren will die Betreibergesellschaft Fraport 2,5 bis drei Milliarden Euro investieren.

Seitenhieb auf BER-Flughafen

Fraport will Terminal „reibungslos im Zeitrahmen“ bauen

Seitenhieb auf BER-Flughafen: Fraport will Terminal „reibungslos im Zeitrahmen“ bauen

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

FrankfurtJahrelang gab es Streit, nun wird gebaut: Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt haben die Arbeiten für das dritte Passagier-Terminal begonnen. Aus Sicht von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) ist die Erweiterung unerlässlich: „Dieser Flughafen ist der Herzmuskel unserer wirtschaftlichen Entwicklung“, sagte er am Montag beim ersten Spatenstich für das neue Terminal 3.

In den nächsten sechs Jahren will die Betreibergesellschaft Fraport 2,5 bis 3,0 Milliarden Euro in das neue Terminal investieren. Dort könnten ab 2022 jährlich rund 14 Millionen Fluggäste abgefertigt werden - das entspräche der Größe des Flughafens in Hamburg.

Der Ministerpräsident von Hessen, Volker Bouffier (CDU, M), der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Stefan Schulte (l) und der Fraport-Aufsichtsratsvorsitzende Karlheinz Weimar (CDU, r) beim Spatenstich. dpa

Neues Terminal am Flughafen Frankfurt

Der Ministerpräsident von Hessen, Volker Bouffier (CDU, M), der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Stefan Schulte (l) und der Fraport-Aufsichtsratsvorsitzende Karlheinz Weimar (CDU, r) beim Spatenstich.

„Unser Anzug wird uns zu klein“, begründete Fraport-Chef Stefan Schulte die Milliardeninvestition. Der Flugverkehr wachse jährlich um zwei bis drei Prozent, die Kapazitäten der beiden bestehenden Abfertigungshallen seien erschöpft.

Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) nahm nicht am Festakt teil: Seine Partei hatte gegen den Ausbau des Flughafens gekämpft, bevor sie in Wiesbaden zum Koalitionspartner der CDU wurde.

Fluglärmgegner befürchten, dass das „Shoppingcenter für Umsteiger mit angeschlossenem Flughafen“ eine neue Landebahn nach sich ziehen könnte - und damit mehr Lärm. Bouffier sagte, er respektiere die Kritiker und versprach „weitere Schritte“, um die Belastungen für die Bürger zu reduzieren.

Das neue Terminal soll vor allem die Abfertigung bequemer machen. Mehr Kapazitäten für Starts und Landungen schafft es nicht.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×