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03.01.2010

18:58 Uhr

Flughafenbetreiber

Fraport könnte besser abschneiden als erwartet

Der Flughafenbetreiber Fraport sieht die Chance, die eigenen Planungen beim operativen Ergebnis zu übertreffen. Finanzvorstand Matthias Zieschang kündigt eine weitere Expansion des Unternehmens ins Ausland an. Die Aktionäre können sich derweil auf eine Dividende auf Vorjahresniveau einstellen.

Flughafen Frankfurt am Main. Der Flughafenbetreiber Fraport will ins Ausland expandieren. dpa

Flughafen Frankfurt am Main. Der Flughafenbetreiber Fraport will ins Ausland expandieren.

MÜNCHEN. Der Flughafenbetreiber Fraport könnte 2009 ein besseres Ergebnis erzielt haben als bislang angenommen: "Wir haben gesagt, dass wir ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 530 bis 540 Millionen Euro erwarten. Der Trend ist in den vergangenen Wochen eindeutig positiv. Wir sehen daher kein Risiko nach unten, vielleicht aber eine Chance nach oben", sagte Finanzvorstand Matthias Zieschang "Euro am Sonntag". Aktionären stellt Fraport eine Dividende auf Vorjahresniveau in Aussicht: "Wir haben betont, dass Dividendenkontinuität für uns sehr wichtig ist. Deshalb ist es das erklärte Ziel des Managements, für das Geschäftsjahr 2009 wieder 1,15 Euro je Aktie auszuschütten."

Zugleich kündigte Zieschang eine weitere Expansion des Flughafenbetreibers ins Ausland an: "Die Verträge für unsere Beteiligung am Flughafen St. Petersburg sind unterschrieben. Wir gehen davon aus, dass die letzten Vorbehalte bis zum Ende des ersten Halbjahres 2010 ausgeräumt werden können. In China sind wir mit zwei weiteren Flughäfen im Gespräch. Und wir haben Südamerika im Blick. In Brasilien deutet sich an, dass dort mehrere Flughäfen privatisiert werden sollen. Wenn es dazu kommt, sind wir sehr interessiert und schauen uns genau an, ob eine Beteiligung für uns in Frage kommt", sagte Zieschang.

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