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12.01.2006

09:10 Uhr

Flughafenbetreiber Fraport

Rekordzahlen am Frankfurter Flughafen

Im vergangenen Jahr hat der Flughafenbetreiber Fraport sowohl bei den Passagier- als auch bei den Frachtzahlen an seinem wichtigsten Standort Frankfurt neue Rekordwerte erreicht. Allerdings belasteten drastische Einbußen im türkischen Antalya das Geschäft.

Frankfurter Flughafen. Foto: dpa

Frankfurter Flughafen. Foto: dpa

HB FRANKFURT. In Frankfurt erhöhte sich die Passagierzahl nach Angaben vom Donnerstag um 2,2 Prozent auf 52,2 Mill. Fluggäste. Auch im Dezember sei mit einem Zuwachs von 1,5 Prozent auf 3,7 Mill. Passagiere ein Spitzenwert erzielt worden, teilte Fraport am Donnerstag mit. Ebenso sei der Frachtumschlag mit einem Zuwachs von 8,1 Prozent auf 1,9 Mill. Tonnen ein Rekordwert für den zweitgrößten Flughafen in Europa. Die Einbußen in der Türkei führten konzernweit jedoch zu einem Rückgang der Fluggäste um 6,4 Prozent auf 72,1 Millionen.

Die Flughäfen Hannover, Hahn, Saarbrücken und Lima in Peru, an denen Fraport beteiligt ist, steigerten 2005 ebenfalls ihre Passagier- und Frachtzahlen. In Antalya hat sich die Zahl der Fluggäste dagegen mehr als halbiert: Sie ging um 60 Prozent auf 5,1 Mill. zurück. Seit in Antalya im April 2005 ein zweites Terminal ohne Fraport-Beteiligung in Betrieb ist, wurde dort der Großteil der zahlreichen Touristenflüge abgewickelt. Für dieses Jahr sei aber eine Neuverteilung geplant, die den Frankfurtern zu Gute kommen werde, teilte Fraport mit.

Positiv auf Umsatz und Ertrag dürfte sich im vergangenen Jahr aber der mit 3,4 Prozent überdurchschnittliche Anstieg der Höchststartgewichte der in Frankfurt eingesetzten Flugzeuge ausgewirkt haben, auf den Fraport verwies. Dies bedeute einen überdurchschnittlichen Anstieg der Entgelte von den Fluggesellschaften. Konkrete Umsatz- und Ergebniszahlen legt Fraport im März vor. Das Unternehmen hatte im November seine Ergebnisprognose leicht angehoben und geht nun von zehn Prozent mehr Gewinn als 2004 (136 Mill. Euro) aus. Das operative Ergebnis (Ebitda) soll den Vorjahreswert von 516 Mill. Euro um fünf Prozent übertreffen.

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