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26.11.2015

16:44 Uhr

Flugverband senkt Prognose

China-Konjunktur bremst Luftfahrtbranche aus

Nirgendwo steigt die Zahl der Fluggäste so stark wie in China. Doch die schlechte Konjunktur im Reich der Mitte drückt auf das Geschäft der Luftfahrtindustrie. Der Branchenverband Iata rechnet mit langfristigen Folgen.

Die schlechte Konjunktur im Reich der Mitte drückt auf das Geschäft der Luftfahrtindustrie. dpa

Flugverband

Die schlechte Konjunktur im Reich der Mitte drückt auf das Geschäft der Luftfahrtindustrie.

FrankfurtDas langsamere Wirtschaftswachstum in China dämpft dem Branchenverband Iata zufolge die Entwicklung der weltweiten Luftfahrtindustrie. Die International Air Transport Association (Iata) schraubte am Donnerstag ihre Prognose für die Passagierzahlen zurück. Demnach werden im Jahr 2034 mit sieben Milliarden Menschen zwar doppelt so viele Fluggäste erwartet wie 2015 mit voraussichtlich 3,5 Milliarden Passagieren. Bisher war die Vereinigung für 2034 aber von 7,4 Milliarden Fluggästen ausgegangen. Wirtschaftliche und politische Ereignisse in den vergangenen Monaten hätten die Wachstumsperspektiven geschmälert, erklärte Iata-Chef Tony Tyler. Eine Reihe von Anschlägen wie die von Paris vor zwei Wochen hatten in jüngster Zeit Sicherheitsbedenken geschürt.

Trotz des langsameren Wirtschaftswachstums in China nehme die Zahl der Fluggäste dort aber so rasant zu wie nirgendwo sonst in der Welt, so der Verband weiter. Es werde weiter damit gerechnet, dass die Volksrepublik die USA bis 2029 als Spitzenreiter unter den Ländern mit den meisten Fluggästen ablöse. Im Jahr 2034 würden 1,2 Milliarden chinesische Passagiere erwartet.

Von

rtr

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