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09.03.2013

13:19 Uhr

FMG

Flughafen München drängt nach Asien

Der Flughafenbetreiber FMG will die drei internationalen Flughäfen in Birma leiten. Mit einem Ergebnis rechnet das Unternehmen noch in diesem Jahr. Auch in anderen Teilen Asiens wollen die Münchener ins Geschäft kommen.

Yangon International Airport in Birma. dpa

Yangon International Airport in Birma.

FrankfurtDer Münchener Flughafenbetreiber FMG drängt nach Asien und hat sich für den Betrieb der drei internationalen Flughäfen in Birma beworben. „Die FMG möchte das Land unterstützen und Know-how bieten“, sagte Ralf Gaffal, der das internationale Geschäft der Münchner leitet, der „Wirtschaftswoche“ laut Vorabbericht vom Samstag. Die FMG wolle die Flughäfen nach dem Ausbau betreiben. Mit einem Ausschreibungsergebnis rechne die FMG noch in diesem Jahr.

Nach dem Ende der Militärdiktatur 2011 leitete die neue Regierung in Birma eine ganze Reihe von Reformen ein. Zudem ließ sie zahlreiche politische Häftlinge frei. Internationale Sanktionen gegen Birma wurden daraufhin gelockert, Investoren und Touristen strömen ins Land. Die Infrastruktur ist dem plötzlichen Besucheransturm kaum gewachsen. Alleine in Rangun erwarten die Behörden binnen vier Jahren eine Verdopplung der Passagierzahl auf 5,5 Millionen.

Auch in anderen Ländern in Südostasien will der Münchner Flughafen ins Geschäft kommen. „Gute Chancen sehen wir in Vietnam, Indonesien, auf den Philippinen und auch in Indien“, sagte Gaffal. Auch dort planten die Regierungen, den Flughafensektor zu öffnen. Die FMG betreibt mit dem Flughafen München den zweitgrößten deutschen Airport und gehört mehrheitlich Bayern. Der Freistaat besitzt 51 Prozent der Anteile, die Bundesrepublik hält 26 Prozent, die Stadt München 23 Prozent.

Von

rtr

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