Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

20.07.2013

11:07 Uhr

Forderungen nach mehr Lohn

200 Amazon-Mitarbeiter streiken erneut

Erneut legen rund 200 Beschäftigte ihre Arbeit beim Internet-Versandhandel am Standort Bad Hersfeld nieder. Sie fordern einen Tarifvertrag, der verlässlich höhere Löhne sowie Urlaubs- und Weihnachtsgelder bringt.

Streik bei Amazon: Verdi fordert für die Beschäftigten einen Tarifvertrag nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels. dpa

Streik bei Amazon: Verdi fordert für die Beschäftigten einen Tarifvertrag nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels.

Bad HersfeldDie Mitarbeiter des Internet-Versandhändlers Amazon lassen bei ihren Protesten für eine bessere Bezahlung nicht locker. Am Samstag legten am bundesweit größten Standort in Bad Hersfeld erneut rund 200 Beschäftigte die Arbeit nieder, wie eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi sagte. Verdi fordert für die Beschäftigten einen Tarifvertrag nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels. Das US-Unternehmen will sich dagegen an der Bezahlung in der Logistikbranche orientieren.

Der Arbeitskampf in Bad Hersfeld mit mehr als 3300 Beschäftigten und am Standort Leipzig mit etwa 2000 Mitarbeitern hält seit Wochen an. Ein Tarifvertrag würde für die Betroffenen verlässlich höhere Löhne sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld bringen.

Ob auch in der nächsten Woche gestreikt wird, will die Gewerkschaft nach Angaben der Sprecherin voraussichtlich am Sonntagabend bekanntgeben. Einzelheiten zu den geplanten Protesten nannte sie nicht.

Amazon ist der weltgrößte Online-Versandhändler. Er hat in Deutschland acht Versandlager und rund 9000 Mitarbeiter. Ein neuntes Logistikzentrum soll 2013 im brandenburgischen Brieselang entstehen.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×