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13.11.2015

11:32 Uhr

Fossil kauft Misfit

Uhrenhersteller will Fitness-Armbänder integrieren

Für eine Viertelmilliarde Dollar verstärkt sich Fossil in einem wachsenden Bereich: Der Uhrenhersteller kauft den Fitness-Tracker-Experten Misfit. Schon bald könnte sich die Technologie auch in Skagen-Uhren finden.

Die Technologie von Misfit-Sportuhren wie der „Sport Band“ soll bald auch in Fossil-Uhren integriert werden. dpa

Fossil kauft Misfit

Die Technologie von Misfit-Sportuhren wie der „Sport Band“ soll bald auch in Fossil-Uhren integriert werden.

San FranciscoDer Uhrenhersteller Fossil prescht mit einer Übernahme ins Geschäft mit Fitness-Daten vor. Der Konzern kauft für 260 Millionen Dollar (rund 241 Millionen Euro) den Fitness-Tracker-Experten Misfit. Die Technologie solle im kommenden Jahr in Uhren von Fossil, Skagen und einiger anderer Marken integriert werden, erklärte das Unternehmen aus Texas am späten Donnerstag. Fossil produziert unter anderem Uhren der Marken Adidas, Diesel, Michael Kors oder DKNY.

Der Schritt unterstreicht den Wandel im Uhren-Geschäft. Elektronik-Konzerne wie Apple, Samsung oder Lenovo mit seiner neuen Marke Motorola bringen Mini-Computer aufs Handgelenk. Auch der Luxus-Anbieter TAG Heuer versucht mit seiner vor wenigen Tagen vorgestellten Smartwatch „Connected“, in Zusammenarbeit mit Google und dem Chipriesen Intel auf diesen Trend aufzuspringen.

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TAG Heuer hat seine erste Smartwatch, die „TAG Heuer Connected“ vorgestellt und bläst damit zum Angriff auf Apple. Doch eigentlich passt die Kurzlebigkeit einer Smartwatch nicht zum Qualitätsversprechen der Marke.

Ebenfalls gemeinsam mit Google und Intel brachte Fossil erst kürzlich zwei Fitness-Tracker und eine klassische Uhr mit Computerfunktion unter dem Namen Fossil Q auf den Markt.

Misfit wurde 2011 gegründet und hatte sich rund 60 Millionen Dollar bei Investoren besorgt. Ohne eine starke Marke sei es schwierig, eigenständig in dem Geschäft mit Fitness-Armbändern zu bestehen, sagte Mitgründer und Chef Sonny Vu dem „Wall Street Journal“. Das Geschäft wird von bekannteren Marken wie Fitbit und Jawbone beherrscht. Zudem gibt es wachsende Konkurrenz durch deutlich günstigere Fitness-Armbänder aus China, vor allem vom Smartphone-Überflieger Xiaomi.

Von

dpa

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