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22.04.2016

11:49 Uhr

Frankfurt, München, Düsseldorf

Verdi kündigt Streiks an Flughäfen an

Nahverkehr, Kitas, Kliniken – und jetzt Flughäfen. Verdi weitet Warnstreiks im öffentlichen Dienst aus. Am kommenden Mittwoch könnte es dadurch zu starken Verzögerungen und massiven Flugausfällen kommen.

Die Gewerkschaft könnte erneut für Störungen im Flugbetrieb sorgen. dpa

Verdi-Streik im Januar 2015

Die Gewerkschaft könnte erneut für Störungen im Flugbetrieb sorgen.

BerlinAn mehreren deutschen Flughäfen ist laut der Gewerkschaft Verdi wegen Warnstreiks am kommenden Mittwoch mit starken Verzögerungen und massiven Flugausfällen zu rechnen. Betroffen sein sollen die Flughäfen Frankfurt, München, Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund und Hannover-Langenhagen, teilte Verdi am Freitag in Berlin mit.

Mit den Ausständen will Verdi den Druck im Tarifstreit um den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen erhöhen. Bestreikt werden sollen etwa Bodenverkehrsdienste, Check-In, Werkstätten und Luftsicherheitskontrolleure.

Auch in vielen anderen Bereichen wie Kitas, Krankenhäusern, Rathäusern und dem Nahverkehr sind die Beschäftigten derzeit immer wieder im Ausstand. Die Gewerkschaften verlangen sechs Prozent mehr Geld für ein Jahr. Bund und Kommunen hatten drei Prozent für zwei Jahre angeboten – nach Rechnung von Verdi macht das Angebot auf das Jahr bezogen nur 0,6 Prozent für 2016 und 1,2 Prozent für 2017 aus.

„Wir kündigen die Streiks absichtlich so frühzeitig an, damit sich Fluggäste darauf einstellen und rechtzeitig umplanen können“, sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle. Die dritte Runde der Tarifverhandlungen findet am 28. und 29. April in Potsdam statt.

Von

dpa

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