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10.02.2012

08:29 Uhr

Frankfurter Flughafen

Fraport verzeichnet Passagierplus

Der Flughafenbetreiber Fraport ist gut ins neue Jahr gestartet: In Frankfurt und auf den internationalen Flughäfen des Konzerns ist die Zahl der Fluggäste stark angestiegen. Das Frachtgeschäft lief hingegen weniger gut.

Frankfurter Flughafen: Mehr Passagiere im Januar. dapd

Frankfurter Flughafen: Mehr Passagiere im Januar.

FrankfurtDer Frankfurter Flughafen ist mit einem deutlichen Passagierplus ins neue Jahr gestartet. Grund dafür ist das zunächst milde Winterwetter. An Deutschlands größtem Luftfahrt-Drehkreuz wurden im Januar 4,1 Millionen Passagiere gezählt und damit 5,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte der Flughafenbetreiber Fraport am Freitag in Frankfurt mit. Insgesamt kam der Konzern auf gut 5,7 Millionen Fluggäste, ein Zuwachs von 6,6 Prozent. In die Statistik mit eingeschlossen sind seine Auslandsflughäfen im türkischen Antalya, in Perus Hauptstadt Lima sowie in Varna und Burgas in Bulgarien.

Das Frachtgeschäft hingegen verlief weniger gut: Das Fracht- und Luftpostaufkommen ging in Frankfurt um 15,9 Prozent auf rund 146.100 Tonnen zurück. Das lag unter anderem am chinesischen Neujahrsfest: Denn dieses fiel teilweise in den Januar, wodurch der wichtige Luftfrachtmarkt in Asien zeitweise stillstand. Außerdem habe sich, so das Unternehmen, das Nachtflugverbot negativ ausgewirkt.

Von

dpa

Kommentare (1)

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DEUFRA2011

10.02.2012, 09:01 Uhr

Die Anwohner des Flughafens Frankfurt können bestätigen dass das Flugaufkommen mächig gewachsen ist. Schön für FRAPORT. Leider interpretieren wir als Betroffene in der Stadt und der Region Ihre Hurrameldung etwas anders. Der Lärm und der Gestank waren noch nie so penetrant und menschenverachtend wie heute und das soll ja noch weiter zunehmen. Da kann das HB jetzt monatlich solche Hurrameldungen veröffentlichen, es wäre nur fair dann auch einmal die Verlierer dieser Geschichte zu berücksichtigen.
Wenn es der FRAPORT jetzt so gut geht, dann kann sie ja in Zukunft den betroffenen Menschen einen fairen Ausgleich für die erlittenen Verluste und Beeinträchtigungen zahlen.
Wir machen Ihnen da gerne die Rechnung auf und hoffen auf eine Veröffentlichung im Wirtschaftsteil. Soll und Haben gehört doch zum Wortschatz der Leser des Handelsblatts.

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