Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.01.2016

09:23 Uhr

Fraport

Frankfurter Flughafen bekommt Streiks zu spüren

Der Frankfurter Flughafen hat im vergangenen Jahr mehr Passagiere angezogen. Allerdings verfehlte das Unternehmen seine eigenen Ziele. Schuld daran gibt Betreiber Fraport den Lufthansa-Streiks.

Die Streiks bei der Fluglinien schlagen sich in den Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen nieder. Reuters

Lufthansa-Flieger am Boden

Die Streiks bei der Fluglinien schlagen sich in den Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen nieder.

FrankfurtDie Lufthansa-Streiks haben die Wachstumspläne des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport 2015 merklich gebremst. Mit einem Plus von 2,5 Prozent auf gut 61 Millionen Fluggäste kam Deutschlands größter Flughafen zwar auf einen neuen Jahresrekord, wie Fraport am Freitag in Frankfurt mitteilte.

Allerdings verfehlte das Unternehmen seine eigenen Ziele: Erst Anfang November hatte Vorstandschef Stefan Schulte seine Prognose für das Passagierwachstum um einen Prozentpunkt auf 3 bis 4 Prozent angehoben und auch für den Gewinn die Latte höher gelegt.

„Das Wachstum wäre ohne die Streiks der Piloten und Flugbegleiter bei Lufthansa höher ausgefallen“, erklärte Fraport. Im November hatten die Flugbegleiter der Lufthansa für sieben Tage die Arbeit niedergelegt, auch die Piloten hatten 2015 mehrmals gestreikt, viele Flüge waren gestrichen worden.

Auch im Dezember fiel die Entwicklung mit einem Zuwachs von 2,1 Prozent nicht besser aus. Im Cargo-Geschäft stand im letzten Monat ein Minus von 1,0 Prozent zu Buche, im Gesamtjahr ging das Aufkommen an Fracht und Luftpost um 2,6 Prozent auf 2,1 Millionen Tonnen zurück. Den Rückgang führte Fraport vor allem „auf die Schwäche des Welthandels und die wirtschaftlichen Probleme in den Schwellenländern“ zurück.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×