Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.10.2015

11:47 Uhr

Fraport kappt Erhöhung der Gebühren

Airlines müssen in Frankfurt nicht mehr Geld berappen

Fluggesellschaften kämpfen seit Monaten gegen die Fraport-Pläne, höhere Start- und Landegebühren zu zahlen. Nun können sie aufatmen: Der Flughafenbetreiber zieht den Antrag zur Erhöhung der Gebühren zurück.

Der Flughafenbetreiber wollte die Entgelte eigentlich zum 1. Januar 2016 um 1,9 Prozent anheben. Nun sind die Pläne auf Eis gelegt. dpa

Fraport

Der Flughafenbetreiber wollte die Entgelte eigentlich zum 1. Januar 2016 um 1,9 Prozent anheben. Nun sind die Pläne auf Eis gelegt.

FrankfurtFluggesellschaften müssen am Frankfurter Flughafen vorerst nicht mit höheren Start- und Landegebühren rechnen. Der Flughafenbetreiber Fraport zog seinen Antrag auf Anhebung der Entgelte am Donnerstag zurück, wie das Unternehmen in Frankfurt mitteilte.

Mit dem Hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium gebe es unterschiedliche Auffassungen bei der Berechnung wesentlicher Kostenbestandteile, etwa der Kapitalkosten. Fraport wollte die Entgelte eigentlich zum 1. Januar 2016 um 1,9 Prozent anheben. Nun blieben die bisherigen Sätze vorerst weiterhin gültig.

Der Erhöhung hätte das Ministerium als zuständige Landesluftfahrtbehörde zustimmen müssen. Fluggesellschaften waren seit Monaten gegen die Fraport-Pläne Sturm gelaufen. Schon im Juni hatte der Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Fluggesellschaften (BDF), Michael Engel, kritisiert: „Gebühren und Entgelte für die Abfertigung eines Flugzeugs liegen in Frankfurt um 28 Prozent über denen Münchens und um 40 Prozent über dem deutschlandweiten Durchschnitt.“

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×