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20.08.2011

13:46 Uhr

Fraport

Keine Kapitalerhöhung für Zukäufe

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport will mögliche Zukäufe nicht über eine Kapitalerhöhung finanzieren

huGO-BildID: 22638601 ARCHIV - Das Logo des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport klebt am 03.03.2010 im Flughafen von Frankfurt am Main an einem Informationsschalter. Der Frankfurter Flughafen hat dank eines neuen Passagierrekords im Juni das stärkste Halbjahr seiner Geschichte verbucht. Foto: Frank Rumpenhorst dpa (zu dpa0067 vom 12.07.2011) +++(c) dpa - Bildfunk+++ dpa

huGO-BildID: 22638601 ARCHIV - Das Logo des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport klebt am 03.03.2010 im Flughafen von Frankfurt am Main an einem Informationsschalter. Der Frankfurter Flughafen hat dank eines neuen Passagierrekords im Juni das stärkste Halbjahr seiner Geschichte verbucht. Foto: Frank Rumpenhorst dpa (zu dpa0067 vom 12.07.2011) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Frankfurt„Wir brauchen keine, und es wäre auch das falsche Signal an unsere Aktionäre“, sagte Finanzchef Matthias Zieschang der „Börsen-Zeitung“. Stattdessen könnte der Konzern „zu gegebener Zeit wieder eine Anleihe begeben“, schlug er vor.

Erst am Donnerstag hatte Fraport-Chef Stefan Schulte erklärt, in das Bieterrennen für Hochtief -Flughafen-Beteiligungen eingestiegen zu sein. „Wir haben zusammen mit dem Deutsche-Bank-Infrastrukturfonds RREEF ein Gebot abgeben“, hatte Schulte gesagt. Dabei habe Fraport ausschließlich Interesse an den ausländischen Airports von Hochtief. „Fraport ist nicht an einem Einstieg in Düsseldorf und Hamburg interessiert“, sagte er. Die Hochtief-Tochter hält Beteiligungen an diesen Airports.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters von mit dem Vorgang vertrauten Personen erfahren hat, sollen insgesamt mindestens drei Übernahmeangebote bei Hochtief eingegangen sein. Der Baukonzern erhofft sich einen Erlös von einer Milliarde Euro für die Sparte. Die Folgen einer möglichen Abschwächung der Wirtschaft für Fraport sieht Finanzchef Zieschang gelassen. Der Standort Frankfurt bringe einen Sondereffekt mit sich, der einer Rezession partiell entgegenwirken würde. „Wir gehen davon aus, dass wir nachhaltig eine Überschussnachfrage in Frankfurt haben werden“, sagte der Manager. Bis 2015 werde das internationale Drehkreuz mit der schrittweisen Erhöhung der Kapazitäten auf etwa 100 Flugbewegungen stündlich und gut 65 Millionen Passagiere an London-Heathrow vorbei zur Nummer Eins in Europa aufsteigen.

Von

rtr

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