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10.09.2014

17:44 Uhr

Fronten verhärtet

Bahn will Tarifstreit moderieren lassen

Die Deutsche Bahn will eine moderierte Verhandlungsrunde im Tarifstreit mit den Gewerkschaften. Vermitteln sollen „Persönlichkeiten, die das Vertrauen aller Beteiligten genießen.“ Neue Streiks könnte es trotzdem geben.

Der Tarifstreit zwischen den Gewerkschaften und der Deutschen Bahn ist festgefahren. Nun sollen Schlichter vermitteln. dpa

Der Tarifstreit zwischen den Gewerkschaften und der Deutschen Bahn ist festgefahren. Nun sollen Schlichter vermitteln.

BerlinIn den festgefahrenen Tarifstreit bei der Deutschen Bahn soll eine moderierte Verhandlungsrunde Bewegung bringen. „Die Gespräche sollen von Persönlichkeiten moderiert werden, die das Vertrauen und die Wertschätzung aller Beteiligten genießen“, teilte die Bahn am Mittwoch in Berlin mit.

Fakten zur Deutschen Bahn

Beförderte Güter im Schienenverkehr

Die Logistiksparte der Bahn transportierte Güter mit einem Gesamtgewicht von 189,9 Millionen Tonnen (ein Minus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr).

Die Zahlen stammen aus dem 1. Halbjahr 2014.

Fahrgäste Bahnverkehr

Fahrgäste Bahnverkehr im ersten Halbjahr in Deutschland: 1,001 Milliarden (Vorjahr: 991 Millionen). Davon waren 62,2 Millionen im Fernverkehr unterwegs (minus 0,5 Prozent).

Gewinn vor Zinsen und Steuern

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) betrug im ersten Halbjahr 2013 1,088 Milliarden Euro (1,018 Milliarden Euro im Vorjahr).

Halbjahresergebnis nach Steuern

Halbjahresergebnis nach Steuern: 642 Millionen Euro (Vorjahr: 554 Millionen Euro).

Mitarbeiter

Mitte Juni 2014 hatte der Staatskonzern etwa 296.900 Mitarbeiter, 0,4 Prozent mehr als zum selben Zeitpunkt 2013.

Umsatz

Die Deutsche Bahn verbuchte im ersten Halbjahr 2014 einen Umsatz von 19,73 Milliarden Euro (19,37 Milliarden Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum).

Personalvorstand Ulrich Weber habe der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) zwei Vorschläge gemacht. Namen nannte seine Sprecherin nicht.

In dem Konflikt geht es neben Entgeltforderungen darum, welche Gewerkschaft für welche Teile der Belegschaft verhandeln darf. Die GDL will nach zwei Warnstreiks am Donnerstag verkünden, ob sie eine Urabstimmung über weitere Streiks abhält.

Von

dpa

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