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20.11.2012

16:55 Uhr

Frühstücksflocken für Kinder

Hipp und Real verbannen Zuckerbomben

Zwei Kinder-Frühstücksflocken werden künftig nicht mehr in den Supermarkt-Regalen auftauchen: Hipp und Real listeten jeweils ein Produkt wegen des hohen Zuckergehaltes aus. Beide wurden zuvor von Foodwatch kritisiert.

Kunde in einem Supermarkt: Hipp und Real haben bestimmte Zuckerflocken aus dem Handel genommen. dpa

Kunde in einem Supermarkt: Hipp und Real haben bestimmte Zuckerflocken aus dem Handel genommen.

BerlinDie Supermarktkette Real und der Babynahrungshersteller Hipp haben stark zuckerhaltige Frühstücksflocken für Kinder vom Markt genommen. Real listete die Sorte Drachenhoneys aus, wie ein Sprecher am Dienstag mitteilte. Mit dem Frühstücksflocken-Hersteller der Eigenmarke Real Quality stimme die Kette zudem ab, wie der Zuckergehalt weiterer Produkte gesenkt werden könne. Hipp produziert seine "Knusperflakes" bereits seit Sommer nicht mehr, wie eine Sprecherin sagte. Seit 1. Oktober würden die Flocken auch nicht mehr ausgeliefert.

Beide Produkte hatten im September bei einem Test von Foodwatch schlecht abgeschnitten: Die Drachenhoneys lagen mit 45 Gramm Zucker pro 100 Gramm auf dem dritten Platz der zuckrigsten Flocken für Kinder. In drei Hipp-Produkten wurde damals ein Zuckergehalt zwischen 34 und 41 Prozent festgestellt. Die Auslistung der "Knusperflocken" sei aber nicht auf Druck von Foodwatch erfolgt, sagte die Unternehmenssprecherin, sondern wegen "ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse".

Foodwatch forderte andere Hersteller von Frühstücksflocken für Kinder auf, dem Beispiel von Real und Hipp zu folgen. Noch immer seien mehr als 90 Prozent der Frühstücksflocken für Kinder "wahre Zuckerbomben". Die Organisation bekräftigte ihre Forderung nach einer gesetzlichen Obergrenze für einen Zuckergehalt von maximal zehn Prozent in Produkten für Kinder.

Von

afp

Kommentare (2)

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Unternehmensberater

20.11.2012, 18:38 Uhr

Zitat:
Die Auslistung der "Knusperflocken" sei aber nicht auf Druck von Foodwatch erfolgt, sagte die Unternehmenssprecherin, sondern wegen "ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse".

Wenn derart unverforen GELOGEN wird, dann hilft nur eins: alle Produkte dieser unterbelichteten Firma HIPP für mindestens drei Monate boykottieren.

Wollenhaupt

21.11.2012, 14:03 Uhr

Also,...mal ganz ehrlich:
Noch unterbelichteter sind ja wohl die Eltern, die ihren Kindern diesen Süßkram kaufen!

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