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21.01.2013

08:47 Uhr

Für mehr Lohn

Mitarbeiter von Coca-Cola in Deutschland streiken

Wie angekündigt sind die Mitarbeiter der 50 Coca-Cola-Standorte bundesweit in den Ausstand getreten, der sich über mehrere Tage ziehen sollen. Die Gewerkschaft zur nächsten Tarifverhandlungsrunde den Druck erhöhen.

Cola-Flaschen: Die Brause ist weltweit erfolgreich, auch in Deutschland. dapd

Cola-Flaschen: Die Brause ist weltweit erfolgreich, auch in Deutschland.

München/BerlinBei Coca-Cola in Deutschland haben am Montagmorgen Warnstreiks begonnen. An den bayerischen Standorten Traunreut und Memmingen legten Mitarbeiter nach Gewerkschaftsangaben die Arbeit nieder. Bundesweit sollen am Montag sowie an den nächsten Tagen die Mitarbeiter an insgesamt nahezu 50 Coca-Cola-Standorten jeweils für mehrere Stunden in einen Warnstreik treten. Die Gewerkschaft will damit den Druck vor der nächsten Tarifverhandlungsrunde am 30. Januar erhöhen.

Beide Seiten streiten über eine Lohnerhöhung, die Arbeitszeit sowie den möglichen Abbau von Arbeitsplätzen. Die NGG fordert sechs Prozent mehr Lohn für die 10.600 Beschäftigten in Deutschland bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Coca-Cola hat eine zweistufige Einkommenserhöhung angeboten mit 2,5 Prozent im ersten Jahr und 2,0 Prozent im zweiten Jahr. Auszubildende sollten monatlich 100 Euro mehr bekommen. Im Gegenzug verlange Coca-Cola einen Tarifvertrag mit flexibleren Arbeitszeiten als bisher. „Das Angebot sehen wir als sehr gute Basis für die nächste Verhandlungsrunde“, sagte ein Unternehmenssprecher.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

21.01.2013, 09:20 Uhr

Die Horrrmeldung des Jahres: "Coca-Cola-Mitarbeiter in Deutschland streiken"!
Das kann/darf doch nicht sein!
■ Einen McWürg ohne Cola; undenkbar!
■ Keine Cola zum "Schulessen"!
■ Keine Cola in den Kitas!
■ In Deutschland brennen die Straßen.

Das ist unmenschlich, dagegen muß vor dem EuMR geklagt werden!

Peppels81

21.01.2013, 13:53 Uhr

Es geht hier um 650 Arbeitsplätze, wenn das um deinen Arsch gehen würde, wärst du auch froh wenn drüber berichtet weden würde!!!! Aber so ist Deutschland nun mal, jeder ist sich selbst der Nächste. Bis es an die eigene Existenz geht, dann jammern sie alle!!!!!

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