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19.08.2015

12:46 Uhr

Fußballförderung in Schulen

Adidas gewinnt Chinas Regierung für Marketingkampagne

Adidas wird künftig Lehrpläne, Lehrerfortbildung und Ausrüstung für den Fußballunterricht an Schulen in China liefern. Die Vereinbarung mit dem chinesischen Bildungsministerium gab der Sportausrüster am Mittwoch bekannt.

Mit Unterstützung von Adidas will China in den kommenden Jahren an 20.000 allgemeinbildenden Schulen Fußball als Schwerpunktfach einrichten. Reuters

Adidas in China

Mit Unterstützung von Adidas will China in den kommenden Jahren an 20.000 allgemeinbildenden Schulen Fußball als Schwerpunktfach einrichten.

MünchenAdidas will das Geschäft in seinem zweitwichtigsten Markt China künftig zusammen mit der Regierung ankurbeln. Der Sportausrüster gab am Mittwoch eine Vereinbarung mit dem Bildungsministerium bekannt, Lehrpläne, Lehrerfortbildung und Ausrüstung für den Fußballunterricht an Schulen zu liefern. Mit Unterstützung von Adidas will China in den kommenden Jahren an 20.000 allgemeinbildenden Schulen Fußball als Schwerpunktfach einrichten.

Größte Sportartikelhersteller der Welt (Umsatz 2014)

9. Platz: Billabong (Australien)

0,8 Milliarden Euro

8. Platz: Columbia Sportswear (USA)

1,9 Milliarden Euro

7. Platz: Asics (Japan)

2,33 Milliarden Euro

6. Platz: Under Armour (USA)

2,79 Milliarden Euro

5. Platz: Puma (Deutschland)

2,97 Milliarden Euro

4. Platz: New Balance (USA)

2,98 Milliarden Euro

3. Platz: VF Corp. (USA)

11,12 Milliarden Euro

2. Platz: Adidas (Deutschland)

14,53 Milliarden Euro

1. Platz: Nike (USA)

25,14 Milliarden Euro

Quelle

Mit einem Umsatzvolumen von 1,8 Milliarden Euro im vergangenen Jahr ist China für Adidas der zweitgrößte Markt nach den USA. Der weltweit Branchenzweite liefert sich in dem asiatischen Land ein hartes Rennen mit dem Weltmarktführer Nike und örtlichen Anbietern wie Li Ning. Im abgelaufenen Quartal per Ende Juni steigerte Adidas seine Erlöse in China um 19 Prozent auf 564 Millionen Euro. Der US-Konzern Nike, dessen Geschäftsquartal bereits im Mai endete, erreichte in China ein Plus von 20 Prozent auf umgerechnet 750 Millionen Euro.

Von

rtr

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