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14.11.2013

15:07 Uhr

Gastronomie

Auf der Tageskarte herrscht Krise

Die Hoteliers und Wirte spüren die Flaute, die Umsätze der Branche sanken im zurückliegenden Jahr deutlich gegenüber dem Vorjahr ab. Dennoch gibt sich der Branchenverband optimistisch für die Zukunft.

Momentan bleiben häufiger mal Tische leer – der Verband Dehoga glaubt jedoch, dass auch Gaststätten und Übernachtungsbetriebe bald wieder vom konjukturellen Aufschwung profitieren werden. dpa

Momentan bleiben häufiger mal Tische leer – der Verband Dehoga glaubt jedoch, dass auch Gaststätten und Übernachtungsbetriebe bald wieder vom konjukturellen Aufschwung profitieren werden.

WiesbadenDas deutsche Gastgewerbe hat im September weiter im Geschäft verloren. Die Hotels, Gaststätten und Caterer setzten zu unveränderten Preisen real 2,7 Prozent weniger um als im gleichen Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden berichtete. Auch im Vergleich zum August ging das Geschäft kalender- und saisonbereinigt real um 1,2 Prozent zurück. Nach den ersten neun Monaten steht ein realer Umsatzverlust von 1,3 Prozent zu Buche. Zu aktuellen Preisen (nominal) wird noch ein leichter Zuwachs von 1 Prozent registriert. Allein die Caterer konnten sich bislang dem Negativtrend entziehen und liegen real 0,8 Prozent im Plus.

Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hält an seiner Prognose fest, dass die nominalen Umsätze der Branche in diesem Jahr um 1,0 Prozent steigen. Im kommenden Jahr werde der konjunkturelle Aufschwung auch dem Gastgewerbe zugutekommen, hieß es im Branchenbericht für den Sommer 2013. Laut einer dort enthaltenen Verbandsumfrage rechnen zwei von drei Gastronomen im Winterhalbjahr mit stabilen oder steigenden Umsätzen. Belastend wirken hingegen höhere Kosten für Energie und Lebensmittel.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Gustav

14.11.2013, 15:40 Uhr

Die Probleme sind zum Teil hausgemacht. Wenn ich die teilweise utopischen Getränkepreise sehe, vergeht mir ein Besuch in fast jeder Gaststätte.

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