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21.04.2011

22:55 Uhr

Gerichtsentscheid

„Barbie“ unterliegt „Bratz“-Puppen

Vondpa

Die „Bratz“-Puppen vom Spielzeughersteller MGM machen „Barbie“-Produzent Mattel Konkurrenz. Vor Gericht musste Mattel eine Niderlage hinnehmen müssen.

„Barbie“ (Mitte) wird von ihrer Konkurrenz, den „Bratz“-Puppen, eingekreist. Quelle: Reuters

„Barbie“ (Mitte) wird von ihrer Konkurrenz, den „Bratz“-Puppen, eingekreist.

Santa Ana„Barbie“ muss sich damit abfinden, dass sie eine Konkurrentin hat: Der „Barbie“-Hersteller Mattel hat am Donnerstag vor einem Gericht im kalifornischen Santa Ana eine Niederlage im Streit um die erfolgreichen „Bratz“-Puppen von MGA Entertainment einstecken müssen. Mattel hatte MGA vorgeworfen, die Idee für die „Bratz“-Puppen gestohlen zu haben, und verlangte hunderte Millionen Dollar als Wiedergutmachung für verlorene Gewinne. Die Jury konnte jedoch nach Angaben der Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg keine Verfehlungen erkennen und sprach im Gegenteil MGA einen Schadenersatz zu.

Der Rechtsstreit läuft seit Jahren; zwischenzeitlich hatte Mattel einen Sieg errungen. Der weltgrößte Spielzeughersteller argumentierte, Designer Carter Bryant habe die ersten Skizzen zu den „Bratz“-Puppen zu einer Zeit angefertigt, als er noch bei Mattel beschäftigt war. MGA wies dies zurück und konterte mit dem Vorwurf, Mattel spioniere seine Konkurrenten seit Jahren systematisch aus. Die „Bratz“-Puppen sind ein dickes Geschäft für MGA. In der Spitze kratzte der Umsatz mit ihnen an der Milliardenmarke.

Die frech aussehenden Puppen mit ihren großen Köpfen und Kulleraugen kamen 2001 auf den Markt und wurden schnell zu scharfen Konkurrentinnen von „Barbie“. MGA ist mit einem Anteil von 65 Prozent größter Aktionär des deutschen Puppenherstellers Zapf Creation.

Kommentare (2)

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Duden

21.04.2011, 23:48 Uhr

"Vor Gericht musste Mattel eine Niderlage hinnehmen müssen."

Spielen die Praktikanten, die hier die Artikel zu verantworten haben, jetzt mal wieder Legasthenie für Fortgeschrittene?

Huber

28.04.2011, 00:14 Uhr

Schon peinlich. Die Fehler sind nach einer Woche immer noch nicht korrigiert.

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