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09.04.2015

11:05 Uhr

Gerüchte um Procter & Gamble

P&G womöglich bald ohne Wella und Oil of Olaz

Die Kosmetikmarken des Konzerns sind weltbekannt und beliebt. Dennoch scheinen sie Procter & Gamble nicht mehr ins Programm und vor allem in die Sparpläne zu passen. Der Konzern sucht offenbar Käufer für Wella und Co.

Wella verbinden viele Kunden mit Farbe und markanten Effekten. Bald könnte eine andere Konzernmutter von dem Ruf profitieren. dpa

Marken wie Wella stehen wohl zum Verkauf

Wella verbinden viele Kunden mit Farbe und markanten Effekten. Bald könnte eine andere Konzernmutter von dem Ruf profitieren.

New YorkDer Konsumgüterkonzern Procter & Gamble aus den USA sucht einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge einen Käufer für seine Kosmetikmarken wie Wella oder Oil of Olaz. P&G habe bereits mehrere potentielle Käufer angesprochen, darunter Henkel in Deutschland, Unilever in den Niederlanden, die US-Unternehmen Revlon und Coty sowie Kao in Japan, berichtete Bloomberg unter Berufung auf Verhandlungskreise. Demnach will der Konzern seine Kosmetik- und Parfümmarken einzeln oder zusammen verkaufen, für insgesamt bis zu 19 Milliarden Dollar (rund 18 Milliarden Euro).

P&G hatte vor drei Jahren ein Sparprogramm in Höhe von zehn Milliarden Dollar begonnen, und seit vergangenem Sommer einen kompletten Umbau beschlossen. Ende Januar kündigte der Konzern an, der Verkauf oder der Stopp von 35 Marken sei bereits beschlossen. Ziel seien 90 Marken.

Im vergangenen Jahr hatte P&G seine Batteriesparte Duracell an den Investor Warren Buffett verkauft. Die Seifenmarken Zest und Camay gingen an Unilever.

Von

afp

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