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30.10.2013

18:09 Uhr

Getränkehersteller

Berentzen leidet unter hohen Rohstoffpreisen

Wegen hoher Rohstoffpreise bleibt der Getränkehersteller Berentzen hinter seinen Gewinnerwartungen zurück. Außerdem belasten die Kosten für den Ausbau des Geschäfts in China und der Türkei das Ergebnis.

Eine Flasche Apfelkorn: Das Halbjahresergebnis des Konzerns wies einen Verlust von 5,7 Millionen Euro aus. dpa

Eine Flasche Apfelkorn: Das Halbjahresergebnis des Konzerns wies einen Verlust von 5,7 Millionen Euro aus.

HaselünneHohe Rohstoffpreise und Kosten für die Auslandsexpansion belasten das Ergebnis des Getränkeherstellers Berentzen. Das Konzernergebnis bleibe nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres hinter den internen Erwartungen zurück und liege unter dem des Vorjahreszeitraumes, teilte die Berentzen Gruppe AG aus dem emsländischen Haselünne mit. Zahlen nannte Berentzen nicht. Das Unternehmen veröffentlichte nur den Umsatz, der in den ersten neun Monaten im Konzern um 4,1 Prozent auf 110,6 Millionen Euro ohne Branntweinsteuer stieg. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich leicht von 477 auf 500 Mitarbeiter.

Wegen hoher Rohstoffpreise sei die Materialaufwandsquote um 3,5 Prozentpunkte gestiegen. Zudem belasteten die Kosten für den Ausbau des Geschäfts etwa in China, der Türkei und den USA das Ergebnis. Der Vertrieb in China solle neu strukturiert werden. Berentzen verliert zudem bis Ende 2015 die Konzessionsverträge mit Pepsi und sucht derzeit nach Alternativen. Das im August veröffentlichte Halbjahresergebnis wies einen Konzernverlust von 5,7 Millionen Euro aus.

Deutschlands größte Getränkehersteller

Platz 10

PepsiCo - 9,75 Millionen Hektoliter

Während Pepsi dem großen roten Konkurrenten international die Stirn bieten kann – in Deutschland schafft es die Limo-Marke nur knapp in die Top 10. Zu den Marken des Konzerns gehören unter anderem Mountain Dew, 7 Up, Tropicana und der Energydrink Rockstar.
Quelle: Lebensmittelzeitung, Daten für 2012

Platz 9

Oettinger-Gruppe - 10,6 Millionen Hektoliter

Mit der Fokussierung auf billiges Bier ist die Oettinger-Gruppe zu einer der größten Brauereien des Landes aufgestiegen.

Platz 8

Riha Richard Hartinger - 11 Millionen Hektoliter

Riha ist Deutschlands größter Fruchtsafthersteller. Dazu zählt etwa die Marke Fruchtquell.

Platz 7

AB-Inbev - 12 Millionen Hektoliter

Die Brauerei-Gruppe steht für Marken wie Beck's und Hasseröder.

Platz 6

Radeberger - 13 Millionen Hektoliter

Die Brauerei gehört zum Oetker-Imperium und vertreibt ab 2015 Pepsi-Produkte in ganz Deutschland.

Platz 5

Bitburger- 14 Millionen Hektoliter

Die Brauerei aus der Eifel hat neben der Stammmarke etliche weitere Biermarken im Angebot wie König Pilsener oder Licher.

Platz 4

Schäff-Gruppe - 19 Millionen Hektoliter

Das Aldi-Mineralwasser Altmühltaler stammt von der Schäff-Gruppe ebenso wie zahlreiche andere Eigenmarken von Discountern.

Platz 3

Hansa-Heemann - 24 Millionen Hektoliter

Auch an Rang drei steht ein Produzent von Handelsmarken für Discounter.

Platz 2

Mitteldeutsche Erfrischungsgetränke MEG - 26,8 Millionen Hektoliter

Die 100-prozentige Tochter der Schwarz-Gruppe produziert alle Handelsmarken der konzerneigenen Supermarktketten Lidl und Kaufland und hat es damit innerhalb weniger Jahre an die Spitze der deutschen Getränkehersteller geschafft. Das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt ist heute der größte Mineralwasserproduzent Deutschlands.

Platz 1

Coca-Cola - 36,5 Millionen Hektoliter

Der rote Riese regiert auch den Getränkemarkt in Deutschland mit deutlichem Abstand. Die Zentrale zog 2003 von Essen nach Berlin. Mit Fanta wurde eine der großen internationalen Marken des Konzerns von der deutschen Tochter erfunden.

Von

dpa

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