Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.02.2017

15:32 Uhr

Getränkehersteller

Pepsi punktet bei Fitness-Fans

Der Umsatz zieht um fünf Prozent an, der Gewinn ist knapp ein Fünftel geringer – trotzdem wurden die Prognosen übertroffen. Ironischerweise verdient der Brausehersteller verstärkt an gesundheitsbewussten Kunden.

Das Engagement im Sport ist für den Getränkehersteller inzwischen selbstverständlich. AP

Pepsi

Das Engagement im Sport ist für den Getränkehersteller inzwischen selbstverständlich.

BangalorePepsiCo surft erfolgreich auf der Fitness-Welle mit: Eine gestiegene Nachfrage nach kalorien- und fettärmeren Getränken und Snacks brachte dem US-Konzern einen Quartalsgewinn über den Markterwartungen. Nach Angaben des Managements vom Mittwoch liefen vor allem in Nordamerika die Geschäfte rund. Außerdem profitierte der Coca-Cola-Rivale von gesunkenen Rohstoffkosten und jahrelangen Kostensenkungen.

Der Quartalsumsatz stieg um fünf Prozent auf 19,5 Milliarden Dollar. Der Gewinn belief sich auf 1,4 Milliarden und übertraf nach bereinigter Rechnung die Prognosen von Analysten. Wegen Sondereffekten fiel er aber um knapp ein Fünftel niedriger aus als vor Jahresfrist. Während im abgelaufenen Quartal außerordentliche Pensionslasten und eine Schuldentilgung auf die Bilanz drückten, war das Vorjahresergebnis noch von einer Steuergutschrift aufgebläht worden.

Diese Hersteller löschen weltweit den Durst

Platz 10: Suntory Holdings (Japan)

Ursprünglich eine Brauerei und Destillerie, wurden die Geschäftsfelder erweitert. Mittlerweile werden auch Softdrinks, edle Weine sowie Eis und Blumen, angeboten. Umsatz mit Getränken 2014: 7,5 Milliarden US-Dollar.

Quelle: Statista/Beverage Industry Magazine

Platz 8: Pernod Ricard (Frankreich)

Pernod Ricard ist ein französischer Wein- und Spirituosen-Konzern, der im Dezember 1975 aus der Fusion der Unternehmen Pernod und Ricard entstanden ist. Umsatz 2014: 9,6 Milliarden US-Dollar.

Platz 8: Starbucks (USA)

Das auf Kaffeeprodukte spezialisierte Einzelhandelsunternehmen kauft Kaffeebohnen, röstet und vertreibt diese über die konzerneigenen und lizenzierten Kaffeehäuser. Umsatz 2014: 12,7 Milliarden US-Dollar.

Platz 7: Diageo (Großbritannien)

Der Name Diageo setzt sich aus dem lateinischen Wort für Tag (dies) und dem griechischen Wort für Welt (geo) zusammen. Das Unternehmen ist in mehr als 180 Ländern tätig und seine Aktien werden in New York und London gehandelt. Mit 21,8 Milliarden US-Dollar Getränkeumsatz (2014) ist Diageo einer der weltweit größten Spirituosenhersteller.

Platz 6: SAB Miller (Großbritannien)

SAB Miller ist in mehr als 80 Ländern mit Brauereien vertreten. Die größten Absatzmärkte des Bierkonzerns sind Afrika, Nordamerika, Mitteleuropa und Osteuropa. Umsatz 2014: 22,3 Milliarden US-Dollar.

Platz 5: Heineken (Niederlande)

Die niederländische Brauerei wurde am 12. Juli 1864 durch Gerard Adriaan Heineken gegründet. Der Konzern setzte 2014 23,3 Milliarden US-Dollar um.

Platz 4: Nestlé (Schweiz)

Nestlé ist der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern. Ein Drittel der Produkte sind Getränke. Umsatz 2014: 27 Milliarden US-Dollar.

Platz 3: PepsiCo (USA)

In den 1880er-Jahren entwickelte der US-Chemiker Caleb Bradham aus dem US-Bundesstaat North Carolina die „Pepsi-Cola“. Mittlerweile ist das Unternehmen zu einem der weltgrößten Lebensmittelhersteller angewachsen. Getränke-Umsatz 2014: 31 Milliarden Dollar.

Platz 2: Coca-Cola (USA)

John Stith Pemberton erfand das Getränk im Jahr 1886. Kurz vor dem Tod des Erfinders erwarb der Apothekengroßhändler Asa Griggs Candler für 2300 US-Dollar die Rechte an Coca-Cola. 1892 gründete er The Coca-Cola Company. Ein Jahr später ließ Candler Coca-Cola als Marke schützen. Umsatz 2014: 46 Milliarden US-Dollar.

Platz 1: Anheuser-Busch Inbev (Belgien)

Anheuser-Busch Inbev (kurz AB Inbev) ist – gemessen am Absatzvolumen – die größte Brauereigruppe der Welt. Sie entstand 2008 durch die Übernahme von Anheuser-Busch durch die belgisch-brasilianische Inbev-Gruppe. AB-Inbev beschäftigt mehr als 155.000 Mitarbeiter und ist mit mehr als 200 Marken in mehr als 140 Ländern vertreten. Umsatz 2014: 47 Milliarden US-Dollar.

PepsiCo investiert – wie andere Brause- und Snackhersteller – kräftig in die Entwicklung neuer Produkte, mit denen sie auf das gestiegene Gesundheitsbewusstsein der Kunden reagieren. Mittlerweile machen solche Angebote rund 45 Prozent des Konzernumsatzes aus, wie die Firmenführung mitteilte.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×