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10.11.2014

15:21 Uhr

Getränkeindustrie

Deutsche Brauereien rechnen mit Produktionsplus

Die deutsche Bierbranche rechnet mit einem leichten Produktionsplus: Die Brauer profitieren vom wachsenden Exportgeschäft: In den ersten drei Quartalen dieses Jahres stiegen die Exporte um gut sechs Prozent.

Ein Mann trinkt ein Bier: Die deutschen Brauer profitieren vom Esportgeschäft. dpa

Ein Mann trinkt ein Bier: Die deutschen Brauer profitieren vom Esportgeschäft.

NürnbergDie Brauereien in Deutschland rechnen in diesem Jahr mit einem minimalen Wachstum. Um etwa ein Prozent auf gut 97 Millionen Hektoliter dürfte die Produktionsmenge ohne Berücksichtigung der alkoholfreien Biere steigen, kündigte der Präsident des Verbands Privater Brauereien in Bayern, Gerhard Ilgenfritz, am Montag an.

Die Brauer profitieren von einem wachsenden Exportgeschäft: In den ersten drei Quartalen dieses Jahres legten die Ausfuhren um gut sechs Prozent zu, wie Ilgenfritz in Nürnberg sagte. Dort findet ab Dienstag mit der BrauBeviale die weltweit wichtigste Investitionsgütermesse der Getränkewirtschaft statt.

Bei den Herstellern alkoholfreier Getränke blieb der Umsatz bis Ende September im Vergleich zum Vorjahr auf hohem Niveau weitgehend stabil. Während Mineralwässer leicht zulegten, gerieten Fruchtsäfte unter Druck.

Zufrieden zeigten sich die deutschen Maschinenbauer, die mit der Getränketechnik im vergangenen Jahr gut fünf Milliarden Euro erlösten. Sie haben einen Exportanteil von über 85 Prozent; vor allem in China und den USA sind Getränkeverpackungsmaschinen made in Germany gefragt. Da der Weltmarkt für verpackte Getränke weiter wachsen wird, rechnet der Fachverband Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen auch mittelfristig mit kräftigen Wachstumsraten.

Von

dpa

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