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22.09.2011

11:56 Uhr

Getrübte Kauflust

Einzelhandel besorgt über Euro-Schuldenkrise

Die anhaltende Schuldenkrise im Euroraum bereitet dem deutschen Einzelhandel Sorge. Die Unternehmen sehen sich durch die Schuldenkrise bedroht und befürchten weitreichende Auswirkungen auf die Kauflust der Konsumenten.

Konsumenten schlendern durch eine Fußgängerzone in Köln. dpa

Konsumenten schlendern durch eine Fußgängerzone in Köln.

DüsseldorfDer deutsche Einzelhandel befürchtet in den nächsten Monaten einen Rückgang der Kauflust der Bundesbürger. „Im Einzelhandel steht die Sorge um die Euro-Schuldenkrise ganz oben auf der Liste potenzieller Konsumkiller“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes HDE, Stefan Genth, in Düsseldorf. Steigende Kosten für Energie und Gesundheit belasteten den Konsum. Die Unternehmen befürchteten weitreichende Folgen, sollte es nicht gelingen, den schmalen Grat zwischen Schulden- und Konjunkturrisiken zu meistern.

Dabei konnten sich die deutschen Einzelhändler in den ersten sieben Monaten des Jahres über das beste Geschäft seit sechs Jahren freuen. Insgesamt verzeichneten sie einen Umsatz von 232,9 Milliarden Euro. Das war ein Umsatzplus von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für das Gesamtjahr hält der Konzern wegen der eingetrübten Konjunkturaussichten aber an seiner Prognose von 1,5 Prozent Wachstum fest.


Kommentare (1)

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22.09.2011, 12:54 Uhr

Die Deutschen, die noch selbst denken können und nicht vergiftet sind von der Staatspropaganda einer ZEIT, eines SPIEGELs oder der FTD bereiten sich langsam selbst auf den deutschen Staatsbankrott vor. Denn der wird kommen!

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