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24.01.2005

16:50 Uhr

Gewinn deutlich gesteigert

DBAG-Kassen klingeln

Die Aktionäre der Deutschen Beteiligungs AG dürfen sich freuen: Das Unternehmen hat seinen Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr fast versechsfacht und will den Anteilseignern nun wieder eine Dividende zahlen.

HB FRANKFURT. Vorstand und Aufsichtsrat der DBAG hätten beschlossen, aus dem Gewinn des Geschäftsjahres 2003/04 33 Cent je Aktie an die Anteilseigner zu zahlen, teilte das Frankfurter Unternehmen am Montag mit. Im Vorjahr war keine Dividende ausgeschüttet worden. In dem am 31. Oktober zu Ende gegangenen Geschäftsjahr habe die DBAG einen Überschuss von 18,2 Mill. € erzielt nach 3,1 Mill. im Jahr zuvor. Damit habe die Eigenkapitalrendite im hohen einstelligen Prozentbereich gelegen, sagte ein DBAG-Sprecher. Das Unternehmen hat seinen Aktionären für die Zukunft eine Rendite von 15 % versprochen.

Die Gewinnsteigerung gehe vor allem auf den lukrativen Ausstieg aus der Beteiligungsholding Hörmann zurück, ergänzte der Firmensprecher. Der Erlös für den Kommanditanteil von 28 % an Hörmann hatte in einer Barkomponente sowie 500 000 Aktien der im TecDax notierten Funkwerk AG bestanden, an der die DBAG nun 6,3 % der Aktien hält.

Die DBAG beteiligt sich bevorzugt an mittelständischen Unternehmen, um ihren Anteil nach einigen Jahren - etwa nach Restrukturierungen - Gewinn bringend zu veräußern. Derzeit hat die DBAG 40 Unternehmen Eigenkapital in Höhe von rund 300 Mill. € zur Verfügung gestellt, weitere rund 240 Mill. € haben von der DBAG betreute Fonds investiert.

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