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02.02.2007

09:36 Uhr

Gewinnrückgang

Pleiten, Pech und Pannen ziehen British Airways runter

Hohe Treibstoffkosten, Flugausfälle wegen tagelangen dichten Nebels und die deutlich erhöhten Sicherheitsmaßnahmen im europäischen Flugverkehr haben British Airways die Zwischenbilanz verhagelt. Hinzu kam eine selbstverschuldete Panne.

Nebel in Heathrow. Nichts ging in den Dezember-Tagen. Foto: dpa Quelle: dpa

Nebel in Heathrow. Nichts ging in den Dezember-Tagen. Foto: dpa

HB LONDON. Nachdem der Umsatz nur leicht gesteigert werden konnte, kam es im dritten Geschäftsquartal zu einem Gewinneinbruch von 27 Prozent. Der operative Gewinn sei von Oktober bis Dezember auf umgerechnet 195 Mill. Euro (129 Mill. Pfund) gesunken, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

„Der Treibstoff bleibt mit um 11,2 Prozent gestiegenen Kosten im Quartal eine schwere Last“, sagte BA-Chef Willie Walsh. BA erwarte in diesem Jahr eine Kerosin-Rechnung von insgesamt 1,95 Mrd. Pfund. Die Quartalsergebnisse seien gemischt, sagte Walsh weiter. Während die Kosten insgesamt um 3 Prozent gestiegen sind, wuchs der Umsatz nur um 0,5 Prozent auf 3,13 Mrd. Euro. Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet BA mit einem Umsatzwachstum von 3,25 bis 3,75 Prozent.

Im Berichtszeitraum haben Walsh zufolge zudem Pannen bei der Gepäckabwicklung am Flughafen Heathrow Kosten verursacht, weil BA für die Nachsendung tausender Koffer und Taschen an die Passagiere aufkommen musste. Wegen des Nebels im Dezember am gleichen Ort mussten schließlich mehr als 800 Flüge gestrichen werden. Vor wenigen Tagen hatte BA in letzter Minute einen Streik des Kabinenpersonals abwenden können.

Walsh kündigte an, im Sommer eine Reihe neuer Flugzeuge zu bestellen. Es wird erwartet, dass BA mehr als 30 seiner Maschinen ersetzen will. Um den Auftrag buhlen Boeing und Airbus.

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