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20.12.2013

04:16 Uhr

Gewinnsteigerung

Nike prescht dank höherer Preise nach vorn

Nike ist nicht zu bremsen. Die Sportmarke verkaufte mehr Produkte zu höheren Preisen und legte eine Gewinnsprung hin. Im Vorfeld von Olympia und der Fußball-WM stiegen die Werbeausgaben allerdings ebenfalls.

Sportausstatter

Nike vs. Adidas – Kampf der Giganten

Sportausstatter: Nike vs. Adidas – Kampf der Giganten

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New YorkDie Geschäfte des Sportartikel-Konzerns Nike laufen weiterhin rund. Im zweiten Geschäftsquartal von September bis November stieg der Umsatz des Adidas-Rivalen um 8 Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar (4,7 Mrd Euro).

Der Gewinn verbesserte sich um 40 Prozent auf unterm Strich 537 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag am Sitz in Beaverton im US-Bundesstaat Oregon erklärte. Nike-Aktien legten nachbörslich 0,6 Prozent zu.

Da den Angaben zufolge mehr Produkte zu höheren Preisen verkauft werden konnten, kletterte die Brutto-Gewinnmarge um 1,4 Punkte auf 43,9 Prozent. Allerdings seien auch die Werbe-Ausgaben im Vorfeld der kommenden Großereignisse wie die Olympischen Winterspiele in Sotschi und die Fußball-WM in Brasilien um 13 Prozent gestiegen.

Die größten Sportartikelhersteller (Umsatz 2012)

Nike

17,8 Milliarden Euro

Adidas

14,9 Milliarden Euro

VF Corp. (USA)

5 Milliarden Euro

Puma

3,3 Milliarden Euro

Asics

2,3 Milliarden Euro

Jarden

2,1 Milliarden Euro

Amer Sports

2,1 Milliarden Euro

New Balance

2,1 Milliarden Euro

Quiksilver

1,6 Milliarden Euro

Columbia Sport

1,3 Milliarden Euro

Billabong

1,1 Milliarden Euro

Pacific Sunwear

0,6 Milliarden Euro

Quellen

FAZ, GfK, Sport-Scheck, eigene Recherche (via Statista.de)

Auch für die Zukunft scheint Nike gut gerüstet: Die Bestellungen von Schuhen, Kleidung und Sportgeräten mit dem „Swoosh“-Emblem summierten sich bis zum April auf 10,4 Milliarden Dollar, was ein Plus von 12 Prozent zum Vorjahreszeitraum ist. Das war besser als Analysten erwartet hatten.

Auf dem chinesischen Markt konnte Nike wieder Boden gut machen. Im Jahresverlauf hatten den Amerikanern dort hohe Lagerbestände und Preisdruck zu schaffen gemacht. Die Umsätze erhöhten sich in der Volksrepublik um fünf Prozent. In Westeuropa legten die Erlöse trotz Schuldenkrise um zwölf Prozent zu.

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