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04.04.2011

22:17 Uhr

BP darf entgegen Gerüchten nicht erneut im Golf von Mexiko nach Öl bohren. Quelle: dpa

BP darf entgegen Gerüchten nicht erneut im Golf von Mexiko nach Öl bohren.

WashingtonDie US-Regierung hat Medienberichte zurückgewiesen, wonach sie dem britischen Ölriesen BP rund ein Jahr nach der größten Ölkatastrophe in der US-Geschichte die Wiederaufnahme von Tiefseebohrungen erlaubt hat. „Es gibt kein solches Abkommen, und es wird auch kein solches Abkommen geben“, sagte Innenminister Ken Salazar am Montag. BP müsse die gleichen Verfahren durchlaufen wie andere Firmen.

Im März hatte das Innenministerium die erste Tiefseebohrung seit dem Unglück im Golf von Mexiko gestattet. Nach der Katastrophe waren die Sicherheits- und Umweltanforderungen für Ölbohrgenehmigungen verschärft worden.

BP verfügt über die größten Ölfördergebiete im Golf von Mexiko. Zuvor hatte der britische Nachrichtensender BBC ohne Angabe von Quellen berichtet, es gebe eine informelle Erlaubnis der zuständigen Behörde für BP. Kreisen zufolge haben die Briten einen Genehmigungsantragung für Bohrungen in einem Bohrloch gestellt.

Vor knapp einem Jahr war im Golf von Mexiko eine Bohrinsel von BP explodiert. Dabei kamen elf Menschen ums Leben. Die USA verhängten ein vorübergehendes Verbot für Tiefseebohrungen.

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