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09.02.2013

18:27 Uhr

Großbritannien

Auch Aldi vom Pferdefleischskandal betroffen

Im Tiefkühlkost-Skandal hat nun auch Aldi in Großbritannien bestätigt, dass als Rindfleisch deklarierte Produkte bis zu 100 Prozent Pferdefleisch beinhalteten. Kriminelle Machenschaften werden nicht ausgeschlossen.

Aldi-Filiale in Großbritannien. Reuters

Aldi-Filiale in Großbritannien.

London/DüsseldorfDer Skandal um Pferdefleisch in Tiefkühlgerichten weitet sich immer weiter aus. Wie die britische Zeitung „The Guardian“ am Samstag mitteilte, hat nun auch Aldi eingeräumt, dass als Rindfleisch ausgezeichnete Ware bis zu 100 Prozent Pferdefleisch beinhaltete. Dabei handelte es sich um Tiefkühllasagne und Spaghetti Bolognese der Firma Findus. Die Produkte hat Aldi aus dem Sortiment genommen.

Bereits Mitte Januar hatte der Fund von Pferdefleisch in Tiefkühl-Hamburgern von Supermärkten in Großbritannien und Irland für Verunsicherung bei den Verbrauchern geführt. Angeblich sollten die Hamburger aus 100 Prozent Rindfleisch bestehen. Verkauft wurden die Tiefkühlprodukte in Großbritannien und Irland von großen Supermarktketten wie Aldi, Lidl, Tesco, Iceland und Dunnes.

Der britischen Behörde für Lebensmittelsicherheit FSA zufolge, wiesen Lasagne-Packungen von Findus einen Pferdefleisch-Anteil von bis zu hundert Prozent auf, obwohl auf dem Etikett Rindfleisch angegeben war. Laut eines Findus-Sprechers wurden die Produkte vom französischen Hersteller Comigel geliefert und inzwischen aus dem Handel genommen.

Comigel teilte mit, das Pferdefleisch stamme aus Rumänien. Es sei vom fleischverarbeitenden Unternehmen Spanghero mit Sitz in Südwestfrankreich an Comigel geliefert worden. Die luxemburgischen Gesundheitsbehörden teilten mit, das aus Frankreich stammende Fleisch sei für Comigel von der Firma Tavola mit Sitz in Luxemburg verarbeitet worden.

In Frankreich rief Findus am Freitag drei Tiefkühlprodukte zurück: Bolognese-Lasagne, Hackfleisch-Kartoffelpüree-Auflauf und Moussaka. Von ihnen gehe aber keine Gesundheitsgefahr aus, erklärte das Unternehmen. In Schweden rief Findus nur ein Lasagne-Produkt zurück.

Kommentare (14)

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Charly

09.02.2013, 20:08 Uhr

Vermutlich sind jetzt einige englische Bankster die von ihren Banken gefeuert wurden als Manageer in die Lebensmittelbranche eingestiegen.

Satt_durch_Leid

09.02.2013, 23:57 Uhr

Na und, wer Pferdefleisch isst, stirbt auch nicht. Soll sogar gesund sein.

Wer Fleischesser ist und Fertiggerichte kauft, die von irgendwelchen Betrieben aus dem Ausland stammen, wo man es mit Tierschutz nicht so genau nimmt, braucht sich auch nicht zu beschweren. Es würde einem ohnehin übel werden, wenn man die Produktionsphase von Anfang bis Ende mitansehen könnte.
Es gibt keinen reellen Grund, Fleisch zu essen. Und wem die Ehtik egal ist, weil er selbst noch in einer geistig animalen Phase steckt, sollte wenigstens die eigene Gesundheit im Auge haben. Aber selbst das scheint einigen Humanoiden kein Begriff zu sein. Das verwundert dann auch nicht mehr.

Fleisch stinkt. Jeder der krank ist, hat automatisch eine Abneigung gegen Fleisch. Wie kommt das?

Account gelöscht!

10.02.2013, 02:05 Uhr

"Wie die britische Zeitung „The Guardian“ am Samstag mitteilte, hat nun auch Aldi eingeräumt, dass als Rindfleisch ausgezeichnete Ware bis zu 100 Prozent Pferdefleisch beinhaltete. Dabei handelte es sich um Tiefkühllasagne und Spaghetti Bolognese der Firma Findus."

Vielleicht war es auch zu 100% Hundefleich, oder Rattenfleich. Nur der Gewinn zählt!

"Bereits Mitte Januar hatte der Fund von Pferdefleisch in Tiefkühl-Hamburgern von Supermärkten in Großbritannien und Irland für Verunsicherung bei den Verbrauchern geführt. Angeblich sollten die Hamburger aus 100 Prozent Rindfleisch bestehen. Verkauft wurden die Tiefkühlprodukte in Großbritannien und Irland von großen Supermarktketten wie Aldi, Lidl, Tesco, Iceland und Dunnes."

Auf dem Edikett stand natürlich: "zu 100% argentinisches Rindfleich". Das es sich um "Seperatoren- oder Gammelfleisch handelt, wurde natürlich verschweigen.
Und für Bankster ist Lebensmittelspekulation das Geschäft!

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