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07.10.2012

15:59 Uhr

Großer US-Immobilien-Deal

Amazon mag nicht länger Miete zahlen

Der in Seattle ansässige Online-Versandhändler Amazon zahlt bisher für seine Firmenzentrale mit den elf dazugehörenden Gebäude regelmäßig seine Miete, was sich jedoch bald ändern dürfte.

Produktauslieferung bei Amazon. dapd

Produktauslieferung bei Amazon.

San FranciscoDer Internethändler Amazon will nicht länger Miete für seine Firmenzentrale in Seattle zahlen und kauft sich die Immobilie für mehr als eine Milliarde Dollar. Der US-Konzern will den Komplex aus elf Gebäuden in der Trendgegend South Lake Union für 1,16 Milliarden Dollar übernehmen. Verkäufer ist der Microsoft-Mitbegründer Paul Allen. Seiner Firma Vulcan Real Estate gehörten die Räumlichkeiten mit rund 380.000 Quadratmetern bisher. Die Nachrichtenagentur Bloomberg meldete, dies sei der größte US-Gewerbeimmobilien-Deal des Jahres.

Das Geschäft soll bis zum Ende des vierten Quartals abgeschlossen sein, und Amazon hat laut der US-Börsenaufsicht SEC bereits eine nicht rückzahlbare Anzahlung von 23 Millionen Dollar geleistet. Vulcan will die Erlöse für andere Immobiliengeschäfte in der Region nutzen.
Vulcan-Chef Paul Allen hatte stark in das Viertel rund um South Lake Union investiert, so dass aus der einstigen Industriebrache mittlerweile ein blühendes Zentrum für High-Tech-Firmen wurde. Amazon seinerseits will Platz für das eine wachsende Zahl von Mitarbeitern schaffen.

Nicht zuletzt auf Grund des stark verkauften eBook-Readers Kindle hat die Amazon-Aktie in diesem Jahr rund 49 Prozent an Wert gewonnen.

Von

rtr

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