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18.01.2006

11:00 Uhr

Gutes Weihnachtsgeschäft

Douglas will eigene Position ausbauen

Das zurückliegende Weihnachtsgeschäft ist für Douglas so gut gelaufen, dass der Handelskonzern nun auch optimistisch auf das Geschäftsjahr 2005/06 blickt. Vor allem dank guter Nachfrage nach Parfüm und Büchern wurde der Umsatz deutlich gesteigert.

HB DÜSSELDORF. Im ersten Geschäftsquartal 2005/06, in das das entscheidende Weihnachtsgeschäft fällt, sei der Konzernumsatz um 9,5 Prozent auf 905 Mill. gestiegen, teilte Douglas am Mittwoch bei der Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf mit. Auf vergleichbarer Fläche habe das Plus noch 1,6 Prozent betragen. Aufgrund dieser Entwicklung erwarte Douglas für das laufende Geschäftsjahr eine Umsatzsteigerung zwischen sechs und acht Prozent sowie eine Steigerung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 125 bis 127 Mill. Euro.

Die Douglas-Parfümerien steigerten ihren Umsatz um zwölf Prozent, die Thalia-Buchhandlungen um 9,9 Prozent, der Schmuckbereich mit den Marken Christ und Rene Kern um 4,1 Prozent und die Süßwarenkette Hussel um 7,3 Prozent. Der Modebereich mit den Filialketten Appelrath-Cüpper und Pohland legte um 42 Prozent zu, was aber an der erstmaligen vollen Konsolidierung von Pohland lag. Ohne diesen Effekt blieb der Modebereich hinter dem Vorjahreszeitraum zurück.

„Die Douglas-Gruppe wird weiter wertorientiert wachsen und ihre Position als führende europäische Lifestyle-Gruppe im Handel ausbauen,“ sagte Konzernchef Henning Kreke. Dank einer Eigenkapitalquote von 43 Prozent sei Douglas in der Lage, „auch in Zukunft im In- und Ausland erfolgreich agieren zu können.“

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004/05 verdiente Douglas etwas mehr als von Analysten erwartet. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sei im Ende September endenden Geschäftsjahr um 8,3 Prozent auf 119,5 Mill. Euro gestiegen, teilte Douglas mit. Der Jahresüberschuss vor Anteilen Dritter sei auf 74,5 (Vorjahr: 64,5) Mill. Euro geklettert. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt ein operatives Ergebnis von 118 Mill. Euro und einen Überschuss von 72 Mill. Euro erwartet.

Aufsichtsrat und Vorstand würden nun der Hauptversammlung am 15. März vorschlagen, wie im Vorjahr eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie auszuschütten, teilte der Hagener Konzern mit. In der Vergangenheit hatten Aktionäre bereits mehrfach auf eine Erhöhung der Dividende gedrängt, bislang aber erfolglos.

Die im MDax notierte Aktie des Handelskonzern reagierte zunächst mit geringfügigen Abschlägen auf 35,10 Euro.

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