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22.01.2013

14:08 Uhr

Händlerverbund

Euronics kämpft mit sinkendem Umsatz

Trotz eines guten Starts konnte der Elektrohändlerverbund Euronics nicht wachsen. Der Umsatz ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um drei Prozent gesunken. Schuld soll der Preisverfall bei Tabets und Smartphones sein.

Eine Filiale des Einkaufsverbunds Euronics. Der Umsatz ging im vergangenen Jahr zurück. PR

Eine Filiale des Einkaufsverbunds Euronics. Der Umsatz ging im vergangenen Jahr zurück.

StuttgartDer Preisverfall bei Smartphones, Tablet-Computern und Fernsehern hat Euronics im vergangenen Jahr zu schaffen gemacht. Trotz guter Absatzzahlen musste Euronics in der Unterhaltungselektronik einen Rückgang von drei Prozent hinnehmen, wie der Elektrohändler-Verbund am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/2012 erwirtschaftete die Genossenschaft einen Zentralumsatz von 1,67 Milliarden Euro, was ebenfalls ein Minus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutete.

Dabei hatten die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine sowie die Abschaltung der analogen Satellitenübertragung im ersten Halbjahr deutliche Absatzzuwächse gebracht. 2013 will die Gruppe den gemeinsamen Onlineauftritt stärken und plant die Eröffnung von 12 weiteren Fachmärkten.

Erfolgsfaktoren für Web-Shops

Front-End und Back-End

Sie müssen nahtlos miteinander integriert sein. Das heißt, wenn der Besucher im Shop eine Bestellung auslöst, muss dieser Prozess in den nachgelagerten Warenwirtschafts-, Kundenwirtschafts- und Produktmanagementsystemen sauber abgebildet werden.

Multi- und Cross-Channel

"In Zukunft wird es immer wichtiger sein, mehrere Kanäle gleichzeitig zu bedienen und diese gut miteinander zu vernetzen", so Reupert. Beispielsweise können integrierte Prozesse in den Webshops von Einzelhändlern eine Funktion bieten, über die der Besucher herausfindet, ob ein Artikel in einer bestimmten Filiale vorrätig ist. "Denn nach wie vor informieren sich viele Kunden im Internet und kaufen dann doch im stationären Handel."

Mobile Enablement

Der Trend zum Smartphone hält an und darum ist es für Shop-Betreiber elementar, den Shop-Content auch mobil zur Verfügung zu stellen, um Kunden nicht an technisch fortschrittlichere Konkurrenten zu verlieren.

Produktdatenqualität

Studien haben gezeigt, dass rund ein Drittel der Kaufabbrüche in einem Web-Shop auf der Produktdetailseite erfolgen. Daher ist die Qualität von Produktbeschreibungen und Produktbildern elementar wichtig. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, rät Reupert: Besser als die Mitbewerber über Produkte informieren, bessere Usability und effektive Suchmaschinenoptimierung.

Quelle: Achim Reupert, Experte des Dienstleisters Nionex, auf Mittelstandsmanager.de

Wachstum erhofft sie sich vor allem bei TV-Geräten größer als 46 Zoll, bei der digitalen Gesundheitsüberwachung, bei Sicherheitstechnik sowie bei Tablets und Smartphones. Unter dem Dach von Euronics haben sich fast 2.000 Händler in Deutschland zusammengeschlossen.

Von

dapd

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