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14.04.2016

18:21 Uhr

Halloren Schokoladenfabrik

Belgische Tochter sorgt für dickes Minus

Mehr als 1,64 Millionen Euro kosten die Verluste der belgischen Pralinenfirma Bouchard den Mutterkonzern Halloren. Unterm Strich fuhr die Schokladenfabrik damit ein dickes Minus ein – und das nicht zum ersten Mal.

Mittelfristig wollte Halloren durch den Bouchard-Zukauf 300 Millionen Euro jährlich umsetzen. Von diesem Ziel haben sich die Hallenser jedoch inzwischen verabschiedet. dpa

Prognose gekippt

Mittelfristig wollte Halloren durch den Bouchard-Zukauf 300 Millionen Euro jährlich umsetzen. Von diesem Ziel haben sich die Hallenser jedoch inzwischen verabschiedet.

HalleDie belgische Pralinentochter hat der Halloren Schokoladenfabrik aus Halle ein dickes Minus in der Bilanz beschert. Der Konzern verbuchte im vergangenen Jahr 1,64 Millionen Euro Verlust, wie Finanzvorstand Andreas Stuhl am Donnerstag in Halle sagte. Auch 2014 hatten Probleme bei Bouchard bereits auf das Ergebnis durchgeschlagen – damals waren 200.000 Euro Gewinn übrig geblieben. Der Umsatz stieg den Angaben zufolge leicht um 0,57 Prozent auf 122,4 Millionen Euro.

Mittelfristig will die nach eigenen Angaben älteste deutsche Schokoladenfabrik weiter wachsen, wie der Vorstand ankündigte. Von Zukäufen und der mittelfristigen Vision von 300 Millionen Euro Umsatz in wenigen Jahren habe man sich jedoch zunächst verabschiedet.

Die beliebtesten Schokolademarken Deutschlands

Platz 10

Sarotti

Die Schokomarke mit dem Mohr hat ihre Wurzeln in Berlin, doch kommt heute aus dem Hause Stollwerck und wird in Köln produziert.

Umfrage: Ifak Institut, Ipsos, GfK Media and Communication Research.

Platz 9

Toblerone

Die dreieckige Schokolade aus der Schweiz ist auch hierzulande ein Verkaufshit. Die Schokomarke gehört dem Lebensmittelmulti Mondelēz, der auch Milka produziert.

Platz 8

Trumpf/Schogetten

In Aachen begann die Erfolgsgeschichte der vorportionierten Tafeln. Mittlerweile gehört die Schokoladenmarke zur Krüger-Gruppe und wird auch in den großen Discountern vertrieben.

Platz 7

Kinderschokolade

„Mit der Extra-Portion Milch“ wirbt der Hersteller Ferrero für seine süßen Tafeln. Dabei bleibt die Hauptzutat natürlich Zucker.

Platz 6

Alpia

Auch die rosa Schokomarke kommt aus dem Hause Stollwerck und soll vor allem preisbewusste Kunden ansprechen.

Platz 5

Merci

Das schokoladige Dankeschön in Form kleiner Schokoriegel aus dem Hause Storck ist in Deutschland weiterhin gefragt. Inzwischen wird es in 70 Ländern weltweit vertrieben.

Platz 4

Yogurette

„Jung, Schwung, Stimmung“. Die Schokoriegel mit Erdbeer-Joghurt-Geschmack haben mittlerweile viele saisonabhängige Ableger.

Platz 3

Lindt

Der internationale Schokokonzern aus der Schweiz genießt auch in Deutschland einen guten Ruf - von Schokohasen bis Pralines.

Platz 2

Ritter Sport

Zuletzt machte der Mittelständler aus Waldenbuch durch einen Streit mit der Stiftung Warentest von sich reden. Der Beliebtheit tut das keinen Abbruch.

Platz 1

Milka

Der lila Riese dominiert die deutsche Schokobranche. Mittlerweile wird die Marke auch auf etlichen anderen Produkten vermarktet.

„Es liegt eigentlich nur noch an Bouchard“, sagte Aufsichtsratschef Paul Morzynski bei der Bilanz-Vorstellung mit Blick auf die Verluste. Aber: „Wir glauben, dass Bouchard die richtige Entscheidung war.“ Bereits kurz nach der Übernahme der Belgier hatte der Absprung eines US-amerikanischen Großkunden Halloren Probleme bereitet.

Trotz eines Jobabbaus bei Bouchard beschäftigte der Konzern nach eigenen Angaben mit 720 Menschen etwas mehr Mitarbeiter als noch 2014. Ob das börsennotierte Unternehmen in diesem Jahr eine Dividende an die Aktionäre zahlt, ist laut Morzynski noch nicht entschieden.

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dpa

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