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03.02.2011

09:50 Uhr

Hamburger Hafen

Konjunkturaufschwung bringt HHLA nach vorn

Der Hamburger Hafenkonzern HHLA freut sich über den wirtschaftlichen Aufschwung. Die Kassen von HHLA klingeln wieder, die Krisenzeit ist vergessen.

Container stehen an einem Verladeterminal der HHLA. DAPD

Container stehen an einem Verladeterminal der HHLA.

HB HAMBURG. Die Erholung der Weltwirtschaft sorgt beim Hamburger Hafenlogistikkonzern HHLA für kräftig steigende Gewinne. Der Betriebsgewinn des börsennotierten Teilkonzerns stieg im vergangenen Jahr um ein Fünftel auf knapp 180 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz kletterte auf etwas mehr als eine Milliarde von 963 Millionen im Jahr davor.

Die Zahl der bewegten Schiffscontainer erhöhte sich in Hamburg sowie im Schwarzmeerhafen Odessa, in dem die HHLA ebenfalls einen Containerterminal betreibt, um 19 Prozent auf 5,8 Millionen. Damit schnitten die Hamburger besser ab als ihr Bremer Rivale Eurogate, der den Containerumschlag konzernweit im vergangenen Jahr um 5,2 Prozent gesteigert hatte.

„Unser Unternehmen konnte nicht nur von der Erholung der

Weltwirtschaft profitieren, sondern auch Marktanteile gewinnen“, erklärte Vorstandschef Klaus-Dieter Peters. Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) profitiert davon, dass neue Containerlinien den Hafen ansteuern und Zubringerdienste, die Hamburg zuvor den Rücken gekehrt hatten, zurückgewonnen wurden. Die HHLA hatte während der Krise die Kosten für den Containerumschlag gesenkt und sich bei den Feederdiensten mit dem Rivalen Eurogate zusammengetan.

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