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01.11.2011

20:45 Uhr

Handelsblatt Exklusiv

Griechischer Investor greift nach Kaufhof

VonChristoph Schlautmann

ExklusivDer Handelskonzern Metro besitzt gute Chancen, seine Warenhauskette Kaufhof noch in diesem Jahr an einen ausländischen Käufer abzugeben. Über den Stand des Verkaufsprozesses will der Vorstandschef morgen berichten.

Eingang der Kaufhof-Filiale Marienplatz in München. dpa

Eingang der Kaufhof-Filiale Marienplatz in München.

DüsseldorfWie das Handelsblatt übereinstimmend aus Kreisen der Bieter und Verkäufer erfuhr, könnten die 134 Warenhäuser in wenigen Wochen an die Wiener Immobilienfirma Signa weitergereicht werden. „Dies ist der erste ernst zu nehmende Versuch, den Kaufhof zu übernehmen“, hieß es auf Seiten der Kaufinteressenten. Eine endgültige Entscheidung solle in jedem Fall vor Weihnachten fallen.

Hinter der österreichischen Signa, die von dem 34-jährigen Innsbrucker René Benko geführt wird, verbirgt sich als Investor der griechische Reeder und Milliardär George Economou. Der 57-Jährige bemüht sich seit drei Jahren, das krisenanfällige Geschäft mit der Seefracht durch branchenfremde Beteiligungen abzustützen.

Um in die Bücher der Kölner Warenhaus-Gruppe blicken zu dürfen, sollen die Interessenten als Mindestgebot eine Kaufsumme von 2,4 Milliarden Euro genannt haben. Die Wiener Investorengruppe pflegt bereits enge Verbindungen mit dem Kaufhof-Wettbewerber Karstadt und besitzt in Deutschland Immobilien im Wert von einer Milliarde Euro.

Kommentare (9)

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karlosdallos

01.11.2011, 21:41 Uhr

Die Griechischen Milliardäre verkaufen die Akropolis

in Köln bei Kaufhof und Berlin im Immobilienmarkt.

Account gelöscht!

01.11.2011, 21:47 Uhr

Wenn der Herr seine Steuer bezahlt hat ist das ok, ansonsten ... ginge das GAR NICHT ...!

Haha

01.11.2011, 22:27 Uhr

wow, aber hoffentlich nur gegen Vorauskasse.
Oder sind die bei Metro etwa so blöd wie Merkel ?

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