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23.01.2007

14:37 Uhr

Handelsblatt Jahrestagung Energiewirtschaft

„Tage sicherer und billiger Energie vorbei“

VonJürgen Flauger

Eon-Chef Wulf Bernotat rechnet wegen des bislang vergleichsweise milden Wetters mit einen Rückgang der Strom- und Gaspreise. Nach Einschätzung des Eon-Chefs wird die Entspannung aber nur vorübergehend sein.

Eon-Chef Wulf Bernotat. Foto: dpa

Eon-Chef Wulf Bernotat. Foto: dpa

BERLIN. Die Ölpreise seien auf Grund der Witterung wieder gefallen und dies schlage auf den Strom-Großhandel durch, sagte Bernotat auf der „Handelsblatt Jahrestagung Energiewirtschaft“ in Berlin. Diese Entwicklung komme „über kurz oder lang auch beim Endkunden an“. Auch die Gaspreise dürften wegen des gesunkenen Ölpreises fallen. Dies zeige, dass auch die Ölpreisbindung „keine Einbahnstraße“ sei.

Langfristig blieben die internationalen Preise jedoch auf einem hohen Niveau. „Die Tage sicherer und billiger Energie in Europa sind vorbei.“

Entschieden wies Bernotat die Forderungen der EU-Kommission für eine Zerschlagung der Energiekonzerne zurück, „Eine eigentumsrechtliche Abtrennung der Netze würde dem Wettbewerb nicht auf die Sprünge helfen“, sagte Bernotat. Eon wolle in den kommenden Jahren Milliardensummen in die Modernisierung seiner Strom- und Gasnetze investieren, wodurch der Wettbewerb begünstigt werde. Wichtige Voraussetzung für Investitionen sei aber, dass das Eigentum an den Netzen gesichert sei.

Weitere Berichte von der „Handelsblatt Jahrestagung Energiewirtschaft“ lesen Sie am Mittwoch im Handelsblatt.

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