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24.06.2013

16:47 Uhr

Handelskonzern Ahold

Deutsche Albert-Heijn-Märkte sollen besser werden

ExklusivDer niederländische Händler Ahold wagt mit To-Go-Läden die Expansion in Deutschland. Bei den ersten Märkte der Marke Albert Heijn laufe es allerdings nicht problemlos. Die Niederländer arbeiten vor allem am Sortiment.

Albert-Heijn-Kunde in Mettmann: „Nicht alles funktioniert vom ersten Tag an“. dpa

Albert-Heijn-Kunde in Mettmann: „Nicht alles funktioniert vom ersten Tag an“.

DüsseldorfDer Chef des niederländischen Handelskonzern Ahold hat eingeräumt, dass der Vorstoß mit Mini-Märkten in Deutschland noch nicht problemlos läuft. Konzernchef Dick Boer sagte dem Handelsblatt: „Wir testen in verschiedenen Umgebungen, wie die Deutschen das Konzept annehmen: in Fußgängerzonen, Bahnhöfen“, sagte Boer. Auch Läden in Krankenhäusern seien denkbar. Das Konzept brauche jedoch noch einige Verbesserungen.

„So ist das Leben eines Händlers: Nicht alles funktioniert vom ersten Tag an“, sagte der Manager. In Deutschland gibt es bislang drei Läden der Marke „Albert Heijn To Go“, in den Niederlanden sind es 59. Noch in diesem Jahr sollten weitere Läden in Deutschland eröffnen, sagte Boer.

„Wir analysieren konstant unsere Fehler. Für einen Händler ist Marktforschung im Labor besonders schwer: Dort rufen die Test-Kunden immer: ‚Toll! Toll! Toll!‘ Aber wenn dieselben Leute wirklich einkaufen, sieht das anders aus“, sagte Boer. So habe Ahold beim Neustart des Konzepts vor zwei Jahren etwa Alltags-Gegenstände wie Zahnbürsten aus dem Sortiment genommen – jetzt kommen sie wieder rein, weil viele Kunden danach gefragt hätten. Insgesamt soll das Sortiment wieder breiter werden.

Im laufenden Jahr will Boer weitere Läden in Deutschland eröffnen. Ein spezifisches Ziel wollte er nicht nennen. Bis 2016 seinen für die Niederlande, Belgien, Tschechien und Deutschland insgesamt aber 150 neue To-Go-Läden geplant.

Von

cuk

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