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11.05.2011

08:58 Uhr

Handelskonzern

Auslandsmisere setzt Douglas zu

Die Deutschen haben sich dieses Jahr zu Ostern spendabel gezeigt und das Ostergeschäft von Douglas gerettet. Während der Konzern in seinem Heimatmarkt wachsen konnte, musste er allerdings im Ausland ein Minus hinnehmen.

Passanten gehen an einer Douglas-Filiale in der Innenstadt von Dortmund vorbei. Quelle: dapd

Passanten gehen an einer Douglas-Filiale in der Innenstadt von Dortmund vorbei.

DüsseldorfDurch die Nachfrage nach Parfüms, Pralinen und Büchern in seinem Heimatmarkt steigerte der Konzern in den ersten sieben Monaten seines Geschäftsjahres 2010/11 per Ende April seine Umsätze. Im Ausland verbuchte Douglas indes ein leichtes Minus. Die Jahresprognose bekräftigte der Konzern. In den ersten sieben Monaten des Geschäftsjahres habe Douglas per Ende April ein Umsatzplus von 2,8 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro verbucht, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Auch auf vergleichbarer Fläche stand ein leichtes Plus in den Büchern.

Im zweiten Quartal von Januar bis März musste Douglas indes einen im Jahresvergleich höheren Verlust verbuchen - und verfehlte damit die Erwartungen des Marktes. Ohne die Einnahmen aus dem Ostergeschäft sank der Umsatz im Quartal wegen deutlicher Einbußen außerhalb Deutschlands auf 695,6 (706,5) Millionen Euro. Vor Steuern schrieb Douglas einen Verlust von 20,7 (5,4) Millionen Euro, unter dem Strich blieb ein Minus von 15,3 Millionen Euro. Von Reuters befragte Analysten hatten einen Umsatz von 707 Millionen Euro und einen Verlust vor Steuern von 12,8 Millionen Euro erwartet.

Seine Jahresprognose bekräftigte der Konzern, der den Löwenanteil seines Gewinns bereits im Weihnachtsquartal eingefahren hatte. Douglas erwartet im Geschäftsjahr 2010/11 weiter ein Umsatzwachstum zwischen zwei und vier Prozent sowie ein Ergebnis vor Steuern von rund 140 Millionen Euro.

Von

rtr

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