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17.08.2015

15:22 Uhr

Hauptstadtflughafen

Imtech macht am BER weiter

Der Insolvenzantrag der Baufirma Imtech hat vielleicht doch keine gravierenden Folgen für das Projekt Hauptstadtflughafen. Die Arbeiter können weitermachen. Eine Expertengruppe soll nun die nächsten Schritte beraten.

Wieder Negativschlagzeilen

Betrugsverdacht am Baustellen-Flughafen BER

Wieder Negativschlagzeilen: Betrugsverdacht am Baustellen-Flughafen BER

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SchönefeldDie Berliner Flughafengesellschaft BER hat mit der zahlungsunfähigen Bautechnik-Firma Imtech eine Fortsetzung ihre Arbeiten am geplanten Hauptstadtflughafen vereinbart. Mit Zustimmung des Insolvenzverwalters verpflichte sich Imtech, die bestellten Leistungen zu liefern, teilte die Flughafengesellschaft am Montag nach einer Sitzung des Projektausschusses des Aufsichtsrats mit. Zahlungen für die Arbeiten würden auf ein vom Insolvenzverwalter eingerichtetes Sonderkonto fließen. „Die Kontinuität der Bauarbeiten ist damit gewährleistet“, sagte Flughafenchef Karsten Mühlenfeld

Offen ist jedoch nach wie vor, ob der zuletzt geplante Eröffnungstermin Ende 2017 noch gehalten werden kann. Nach der Imtech-Pleite hatte Mühlenfeld eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die dies prüfen soll..

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Das Krisenprojekt Hauptstadtflughafen leidet seit Jahren unter Verzögerungen und Korruptionsvorwürfen. So hatte die Flughafengesellschaft am Wochenende angekündigt, sie werde nachträgliche Zahlungen an mehrere Unternehmen noch einmal prüfen. Ziel sei es auszuschließen, dass die Firmen, darunter Siemens, Bosch und die Telekom-Tochter T-Systems, zu viel Geld für ihre Leistungen erhalten hätten, hatte ein Sprecher gesagt.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Wolfgang Trantow

18.08.2015, 19:38 Uhr

Imtech macht weiter und damit fließen weiter Schmiergelder und unfähige Experten erhalten weiter Gelder! Warum weigert man sich dieses System zu unterbrechen? Nur weil Politiker Gelder erhalten?

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