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06.05.2015

18:37 Uhr

Hauptstadtflughafen

Startschuss für die Sanierung der BER-Landebahn

VonSilke Kersting

Karsten Mühlenfeld, Chef der Berliner Flughäfen, gibt den Startschuss für die Sanierung eines Teils des Flughafens Schönefeld, der künftigen nördlichen Landebahn des Hauptstadtflughafens BER.

Strabag-Vorstand Jörg Rösler (v.l.) im Gespräch mit Flughafenchef Karsten Mühlenfeld und dem amtierenden Aufsichtsratschef Rainer Bretschneider. dpa

Startbahnsanierung am Flughafen Schönefeld

Strabag-Vorstand Jörg Rösler (v.l.) im Gespräch mit Flughafenchef Karsten Mühlenfeld und dem amtierenden Aufsichtsratschef Rainer Bretschneider.

BerlinEine kleine Bühne ist aufgebaut, ein Pult, ein Mikrofon, links und rechts ein Aufsteller: „Nordbahnsanierung“, steht darauf. Und weiter: „06. Mai 2015 Start der Bauarbeiten“. Auf die Baustelle des Berliner Großflughafens wurde für Mittwoch zu einer kleinen Feierstunde geladen, nein, es gab keine Häppchen, keine Getränke, dafür aber die Versicherung des neuen BER-Chefs Karsten Mühlenfeld, dass der geplanten Eröffnung des Hauptstadtflughafens im zweiten Halbjahr 2017 nichts im Wege stehen sollte.

„Nach meinem Stand heute ist das alles machbar“, sagte Mühlenfeld zum Sanierungsauftakt der Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld, der künftigen Nordbahn des BER. „Ich bin mir ganz sicher, dass wir hier im Terminband bleiben, und dass wir mit unserem Gebäude im Terminband bleiben.“

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Hartmut Mehdorn war immer einer der streitbarsten Manager der Republik: oft gefeiert, viel gescholten, ein Ausputzer der Wirtschaft. Nun geht er in den Ruhestand – und mit ihm ein ganzer Manager-Typus. Ein Porträt.

Mühlenfeld hatte den Chefposten Mitte März von Hartmut Mehdorn übernommen. Seitdem trat er so gut wie nicht öffentlich in Erscheinung; er pflegt das Bild eines beharrlich an der Sache arbeitenden Managers. Am Mittwoch wollte er diesem Eindruck aber offenbar einen lässigen Touch verleihen.

„Schönen guten Tach“, sagt er auf der Bühne, an Mitarbeiter und Bürgermeister gewandt, auch den Landrat der Region, Stephan Loge. „Freut mich, dass ihr alle so zahlreich erschienen seid.“ Er sei jetzt 52 Tage als Geschäftsführer im Amt – das, sagt er, stehe hier in seinem Redemanuskript zumindest so geschrieben, „ich habe nicht gezählt“ – und er wisse: „die Erwartungen sind hoch“.

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