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28.01.2005

12:55 Uhr

Hoffnung auf ein Schneechaos in Deutschland

Winterschlussverkauf kommt nicht in Schwung

Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes HDE, Holger Wenzel, bezeichnete den bisherigen Geschäftsverlauf im Januar als zurückhaltend. Der erste Winterschlussverkauf nach dem Wegfall der gesetzlichen Regelungen ist damit noch nicht richtig in Schwung gekommen.

HB BERLIN. Derzeit gebe es für die optimistischen Vorhersagen für eine deutliche Verbesserung des Konsumklimas noch keinen Beleg, sagte Wenzel der „Berliner Zeitung“ (Freitag). Die Hoffnung der Einzelhändler richtet sich jetzt auf gute Umsätze an diesen Samstag. Nach Auskunft von HDE-Sprecher Hubertus Pellengahr verläuft der Winterschlussverkauf seit dem Auftakt am Montag sehr unterschiedlich. In Städten wie Münster oder Osnabrück mit einem großen Einzugsgebiet berichteten die Händler von guten Geschäften. Dagegen habe der Schlussverkauf in Großstädten, wo bereits seit Anfang Januar kräftige Preisnachlässe gegeben werden, die Erwartungen noch nicht erfüllt. Angesichts der kalten Witterung richten sich viele Erwartungen auf diesen Samstag. „Wenn jetzt nicht noch das Schneechaos über Deutschland hereinbricht, werden die Hoffnungen auch in Erfüllung gehen“, sagte Pellengahr. Gut verkauften sich nach HDE-Angaben bislang Wintersportartikel und Möbel. Bei Textilien und Lebensmitteln gab es im Januar dagegen bislang ein Minus. Der Winterschlussverkauf findet in diesem Jahr eine Woche früher statt als üblich.

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