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19.01.2005

17:05 Uhr

Hohe Kerosinpreise belasten American Airlines

AMR kämpft weiter mit Verlusten

Hohe Kerosinpreise und ein starker Preiswettbewerb haben die American-Airlines-Mutter AMR im vierten Quartal 2004 tiefer in die roten Zahlen gedrückt.

HB FORT WORTH. Im Schlussquartal erhöhte sich der Verlust von 111 Mill. Dollar im Vorjahr auf 387 Mill. Dollar (298 Mio Euro). 2004 verringerte AMR insgesamt aber den Verlust auf 761 Mill. Dollar verglichen mit minus 1,2 Mrd. Dollar 2003. Der Jahresumsatz erhöhte sich um 6,9 % auf 18,6 Mrd. Dollar. Beim Umsatz im Schlussquartal entstand ein Plus von 3,4 % auf 4,5 Mrd. Dollar.

Allein die Treibstoffkosten seien im vergangenen Jahr um 1,1 Mrd. Dollar gestiegen, erklärte AMR-Chef Gerard Arpey. Die Flugpreise seien weiter gefallen. Als Gründe nannte er die Überkapazitäten in der Branche, das andauernde Wachstum der Billigfluglinien und die Preiskämpfe von angeschlagenen Konkurrenten. American Airlines hatte darauf mit Stellenstreichungen und anderen Sparmaßnahmen gekontert. Bisher hatte es 3200 Mitarbeiter getroffen. AMR erwarte trotz erheblicher Fortschritte im ersten Quartal 2005 einen Verlust, sagte Arpey.

Firmen-Chef Gerard Arpey erwartet auch im laufenden Quartal einen Verlust. Das Jahr 2005 werde für das Unternehmen weiter schwierig sein, sagte er. Um die Kosten zu senken, will AMR vom Flugzeugbauer Boeing 54 bis 56 bestellte Maschinen erst später beziehen und zudem Stellen abbauen.

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