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26.08.2014

09:32 Uhr

Hotelbetreiber

Sparprogramm zahlt sich für Accor aus

Die Hotelkette hat ihr operatives Ergebnis um fast 15 Prozent steigern können. Auch der Gewinn legte zu. Für Accor macht sich das selbst auferlegte Sparprogramm damit bezahlt – und das trotz negativer Währungseffekte.

Der Hotelbetreiber Accor konnte sein operatives Ergebnis um knapp 15 Prozent steigern. Reuters

Der Hotelbetreiber Accor konnte sein operatives Ergebnis um knapp 15 Prozent steigern.

ParisEuropas größtem Hotelbetreiber Accor kommt eine gute Nachfrage unter anderem im Mittelmeerraum und ein Sparprogramm zugute. Im ersten Halbjahr steigerte der Betreiber von Ketten wie Sofitel und Ibis sein operatives Ergebnis um knapp 15 Prozent auf 219 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Paris mitteilte. Analysten hatten einen geringeren Anstieg erwartet.

Unter dem Strich verdiente der Hotelbetreiber 60 Millionen Euro, nach 34 Millionen Euro vor einem Jahr.

Unglaubliche Dinge, die in Hotels vergessen werden

Geld

Er hat sich so viel Mühe gegeben und sich gleich mehrere Verstecke überlegt. Doch dann reiste der Gast eines Hotels in Washington ohne die 10.000 Dollar wieder ab, die er an mehreren Orten in seinem Hotelzimmer platziert hatte. Damit ist er aber nicht alleine. Bei einer Umfrage auf „lastminute.de“ kam heraus, dass Hotelgäste immer wieder Bares liegen lassen.

Besonders oft berichten davon Hotels in Las Vegas. Aber auch in einem Hotel in Hamburg ließ jemand einen großen vierstelligen Betrag zurück. In einer Parkgarage in Barcelona fanden die Hotelangestellten sogar eine Tasche mit über 200.000 Euro - allerdings waren es alles gefälschte 500-Euro-Scheine.

Schmuck

Auch teuren Schmuck vergessen Hotelgäste in der Eile. In Athen ein Diamantcollier, ein Diamantring in Edinburgh und sogar ein Hochzeitskleid in einem Hotel in New York. Ein Mann hätte sogar fast die eigene Hochzeit vermasselt, als er den Verlobungsring in einem Hotel in Mailand liegenließ. Rechtzeitig zur Feier konnten die Hotelmitarbeiter das Schmuckstück jedoch zuschicken.

Waffen

Immer wieder finden Hotelmitarbeiter auch weniger Romantisches in Hotelzimmern. In einem Hotel in Las Vegas vergaß ein Polizist seine Waffe mitsamt seiner Polizeimarke. Angestellte in Mailand und New York wussten von liegengelassener Munition und Pistolen zu berichten - und auch aus Barcelona reiste ein Polizist ohne seine Marke ab.

Schwert

Es bleibt gefährlich. In einem Hotel in Istanbul hat ein Gast aus Japan ein altes, traditionelles Yakuza-Schwert vergessen.

Schnecken

Nicht schlecht staunten auch die Mitarbeiter eines Budapester Hotels, als sie eine Tasche voll mit Schnecken fanden. Erst hielten sie die für Müll, bis sich herausstellte, dass die abgereisten Gäste bereits nach den kleinen Tierchen suchten.

Kumpel

Blitzartig verließ ein Gast das 4-Sterne-Hotel auf Mallorca, um noch rechtzeitig zum Flughafen zu kommen. Erst dort fiel ihm auf, dass er seinen besten Freund selig schlafend im Zimmer vergessen hatte.

Hund

Auch des Menschen bester Freund ist nicht davor gefeit, im Hotel zurückgelassen zu werden. In einem Vier-Sterne-Hotel in Mailand saß ein Hund noch im Hotelzimmer, als sein Herrchen bereits sogar das Land verlassen hatte.

Mutter

Schon fast tragisch ist der Fall, von dem Hotelmitarbeiter aus Dublin berichteten. Hier hat ein Gast seine Mutter vergessen. Es fiel ihm erst auf, nachdem ein Anruf aus dem Hotel kam. Am Flughafen machte er Kehrt und nahm die Frau Mama doch noch mit.

Schlange

Nicht schlecht staunte ein Gast, als er in seinem Hotelzimmer in Washington eine Schlage fand. Sein Vorgänger hatte sie dort vergessen.

Ehefrau

Am letzten Tag seiner Dienstreise in Prag fuhr ein Mann direkt vom Geschäftstermin zum Flughafen. Dumm nur, dass seine Gattin im Hotel auf ihn wartete. Vielleicht ein kleiner Trost: Sie ist mit diesem Schicksal nicht allein. Ein Vier-Sterne-Hotel in Brüssel wusste ebenfalls von einer vergessenen Ehefrau zu berichten.

Der Umsatz ging im ersten Halbjahr wie schon vor einigen Wochen berichtet um 1,8 Prozent auf knapp 2,6 Milliarden Euro zurück. Dabei schlugen negative Währungseffekte ebenso wie der Verkauf einiger Häuser zu Buche. Auf vergleichbarer Basis, also ohne die Währungseffekte und auf vergleichbarer Fläche, stiegen die Erlöse um 2,8 Prozent. Während die Nachfrage im Mittelmeerraum, in Afrika und Amerika zulegte, sorgte in Frankreich eine Erhöhung der Mehrwertsteuer für Rückgänge.

Von

dpa

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