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02.12.2016

07:37 Uhr

Howard Schultz

Starbucks-Chef tritt zurück

Chefwechsel bei der Kaffeehaus-Kette Starbucks: Howard Schultz gibt das Tagesgeschäft an die Nummer zwei im Konzern ab. Der charismatische Manager Schultz will sich künftig vor allem um die Edelfilialen kümmern.

Howard Schultz räumt den höchsten Posten der erfolgreichen Kaffeehauskette. AP

Chefwechsel bei Starbucks

Howard Schultz räumt den höchsten Posten der erfolgreichen Kaffeehauskette.

SeattleDer langjährige Chef der Café-Kette Starbucks gibt die Geschäftsführung ab. Im April kommenden Jahres werde die bisherige Nummer zwei des Unternehmens, Kevin Johnson, ihn als Geschäftsführer ablösen, kündigte der 63-jährige Howard Schultz am Donnerstag (Ortszeit) an. Er selbst werde aber weiter als Vorstandsvorsitzender im Unternehmen bleiben.

Schulz war im Jahr 1982 als Vertriebschef in das Unternehmen eingestiegen, das damals lediglich eine kleine Kaffeehaus-Kette in Seattle war. Unter der Führung des charismatischen Unternehmers wurde Starbucks zu einer der bekanntesten Marken weltweit.

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China ist das Land der Teetrinker? Das war einmal. Heute breiten sich die Cafés in den Großstädten rasant aus. Starbucks will die Zahl seiner Filialen verdoppeln. Doch der US-Kaffeeriese könnte sich überschätzen.

Schultz will sich nach Unternehmensangaben künftig auf die Entwicklung gehobener Kaffeehäuser kümmern, die unter dem Namen Starbucks Reserve Roasteries firmieren. Mit der neuen Marke will das Unternehmen für Laufkundschaft attraktiver werden.

Starbucks leidet in den USA unter der Verlagerung des Handels ins Internet: Dies geht zu Lasten der Einkaufs-Malls, die deutlich weniger Kunden anziehen. Malls waren bislang aber für Starbucks ein besonders wichtiger Standort, in Einkaufszentren in den USA hat das Unternehmen zahlreiche Filialen.

Dem „Wall Street Journal“ sagte Schultz am Donnerstag, er wolle Starbucks bis auf weiteres verbunden bleiben. „Ich habe keine Fristen, die meinen Einsatz für das Unternehmen begrenzen würden“, sagte er. Der Umbau der Führungsspitze gebe ihm „die unternehmerische Freiheit, das zu tun, was ich für das Beste halte“.

Der neue Geschäftsführer Johnson stammt aus der IT-Branche. Er war 16 Jahre bei Microsoft und fünf Jahre beim Netzwerk-Ausrüster Juniper Networks. Dem Vorstand von Starbucks gehört er seit 2009 an.

Von

afp

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