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30.09.2016

11:04 Uhr

H&M

Langer Sommer verdirbt Modekette das Geschäft

Der lange Sommer hat nicht jedem in Europa Freude gemacht. Weil viele Kunden keine Herbst- und Winterkleidung gekauft haben, ist bei der Modekette H&M der Gewinn im abgelaufenen Quartal deutlich gesunken.

Die Modekette muss mit Preisnachlässen auf die gedämpfte Nachfrage reagieren. Reuters

H&M-Filiale in Paris

Die Modekette muss mit Preisnachlässen auf die gedämpfte Nachfrage reagieren.

StockholmDer lange Sommer zehrt an den Gewinnen der schwedischen Modekette Hennes & Mauritz (H&M). Weil viele Kunden wegen des ungewöhnlich warmen Wetters keine Herbst- und Winterkleidung kauften, meldete das Unternehmen am Freitag enttäuschende Geschäfte. In dem Ende August abgelaufenen Geschäftsquartal schrumpfte das Vorsteuerergebnis um zehn Prozent auf umgerechnet 655 Millionen Euro.

Der Rückgang fiel stärker aus als von Analysten erwartet. Im September dürften die Umsätze nach Angaben des Managements kaum zugelegt haben. Dies lag auch daran, dass H&M mit Preisnachlässen auf die gedämpfte Nachfrage reagierte. An der Stockholmer Börse notierte die Aktie des Unternehmens 1,6 Prozent im Minus.

Der schwedische Konzern leidet auch unter dem starken Dollar. Denn er zahlt seine vor allem asiatischen Lieferanten in US-Währung, während die Erlöse größtenteils in Euro erzielt werden. Hier ist der wichtigste Rivale Zara im Vorteil, der vor allem in Europa fertigen lässt. Die spanische Zara-Mutter Inditex hatte zuletzt einen Anstieg des Halbjahresgewinns bekanntgegeben.

Von

rtr

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