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28.07.2014

12:56 Uhr

Husi-Skandal

McDonald's-Belieferer räumt bei Tochter in China auf

Der Fleischaffäre belastet Shanghai Husi Food ohnehin, nun setzt die US-Mutter den Fleischzulieferer noch mehr unter Druck: Alle Husi-Produkte sollen vom Markt genommen werden. Weitere Änderungen sind ebenfalls geplant.

Shanghai Husi Food drohen weitere Konsequenzen: OSI-Manager David McDonald (l.) und Geschäftsführer Sheldon Levin kündigen durchgreifende Änderungen im China-Geschäft an. AFP

Shanghai Husi Food drohen weitere Konsequenzen: OSI-Manager David McDonald (l.) und Geschäftsführer Sheldon Levin kündigen durchgreifende Änderungen im China-Geschäft an.

ShanghaiDer skandalgeschüttelte chinesische Fleischlieferant Shanghai Husi Food wird nun auch von seinem amerikanischen Mutterkonzern belastet. Der OSI Group liegen nach eigener Auskunft mittlerweile Erkenntnisse vor, dass Husi Qualitätsstandards nicht eingehalten habe. Dies habe eine noch laufende interne Untersuchung ergeben, sagte OSI-Manager David McDonald am Montag vor Journalisten in Shanghai. Er kündigte zugleich durchgreifende Änderungen im China-Geschäft an. Dazu gehöre auch ein Austausch hochrangiger Führungskräfte.

Husi wird vorgeworfen, Produktionsdaten gefälscht und Fleischerzeugnisse mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum verkauft zu haben. Dies hat der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge die Lebensmittelaufsicht in Shanghai herausgefunden. OSI hatte bereits am Wochenende ein Großreinemachen bei der Tochter in Aussicht gestellt. So sollen alle Produkte von Shanghai Husi „vom Markt genommen“ werden.

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Der Fleisch-Skandal schlägt nicht nur in China, sondern auch in Hongkong und Japan Wellen. Denn zu den Abnehmern von Husi zählten internationale Fast-Food-Ketten wie McDonald's, KFC und Starbucks.

Von

rtr

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